TrueYou Workshop: Content is King – Context is your Kingdom

Wie ihr ja bereits wisst, bin ich die erste, die sich zu interessanten Workshops anmeldet. Durch Zufall habe ich von der Workshop Reihe von TrueYou, dem Fashion Label, welches aber viel mehr als dies ist, erfahren. “Mehr über Content und vor allem Context zu lernen kann ja nicht schaden”, dachte ich mir und los ging’s!

Letzten Samstag war es nun soweit! Ich war schon recht gespannt, was wir an diesem Tag alles zu hören bekamen, denn die Jungs von TrueYou waren für mich keine Unbekannten. Ich kannte Ilja und Pedram bereits von den verschiedensten Kampagnen, dem Fitness Festival, ihren Blogs und nicht zuletzt von ihrem Fashion Label, wo ich letztes Jahr für den Teaser der Fashion Week mitwirken durfte. Hinter dem Label stehen jedoch viel mehr Personen als nur sie beide. Ein paar davon lernten wir auch im Zuge des Workshops kennen. Denn hinter TrueYou hat sich in den letzten Jahren ein recht großes Team formiert, was so an mir vorübergegangen war. Wie bei jedem Workshop oder Event lernte ich auch hier gleich zu Beginn jemand kennen. Diesmal war es die liebe Julia. Wir zwei waren die ersten, die vor Ort eintrafen und sogleich vom lieben Pedram herzlich in Empfang genommen wurden. Das Gute am Pünktlichsein ist, dass man alles noch so aufgeräumt vorfindet, sodass man sich richtig viel Zeit zum Fotografieren nehmen kann, ohne dass jemand stört oder ins Bild läuft. Perfekt! Nach und nach trudelten nun auch die anderen TeilnehmerInnen ein, und so sicherten wir uns gleich zwei Plätze in der ersten Reihe.

 

 

CONTENT: “Denkt’s euch in die Zielgruppe rein!”

Ilja und Pedram machten den Beginn und stellten sich, ihr Team und das Label vor. Danach waren wir an der Reihe! Zum einen wollten sie uns kennenlernen, warum wir hier waren und was wir uns von dem Workshop erwarteten. Zum anderen aber, fädelten es die Jungs so geschickt ein, dass sie uns auch gleich untereinander mit unseren einzelnen Projekten und Ideen vernetzten. Kluger Schachzug! So waren unter den Anwesenden nicht nur Blogger, sondern auch Personen, die in der Medien- oder Agenturbranche tätig sind, aber auch NeugründerInnen, die mit ihrem eigenen Label oder ihrer Dienstleistung durchstarten möchten. Thematisch ging es dann mit dem ersten Block los, der im groben für den Content stand. Zuerst gingen wir der Frage nach, was denn überhaupt Content sei und philosophierten auch gleich ein wenig über Qualität VS Quantität. Spannend, da sich hier die Priorisierung mit dem Bekanntheitsgrad der Marke verändert. Beim Verfassen des Textes, des Videos, der Bilder etc. ist es wichtig, immer die Zielgruppe im Kopf zu haben bzw. sich immer zu denken: Was würde mir gefallen? Was würde mich interessieren oder ich mir auch erwarten wenn ich dieses oder jenes lese, höre, sehe? Auch die Headline sollte immer kurz und vor allem prägnant formuliert sein, sodass klar hervorgeht, was einem erwartet.

 

 

Auch die verschiedenen Social Media Kanäle wurden unter die Lupe genommen: Instagram ist ein super Tool, um einen Blick “hinter die Kulissen” zu geben. Mit dem Feature “Instastories” geht dies überhaupt leicht von der Hand, da man schnell und ohne großem Aufwand andere an seinem Leben teilhaben lassen kann, ohne etwas groß inszenieren zu müssen. Es ist auch ein tolles Tool, um mit der Zielgruppe in Kontakt treten zu können – so lassen sich ganz schnell kleine Umfragen starten, um so die Zielgruppe zu jeglichen Themen befragen zu können. Diese Art der Kommunikation bzw. diese Features sollte man unbedingt nutzen, denn wie oder wo sonst kommt man so leicht in Kontakt mit der eigenen Zielgruppe? Facebook dagegen ist eine Art “Durchlaufkanal”, wo man NutzerInnen sehr leicht auf Inhalte etc. weiterleiten kann, eben durch Linksetzung. Die Inhalte müssen hier bereits professionellen Charakter haben, es gibt hier als kein “behind the scenes”. Ein Facebook-Feature, welches die Jungs unbedingt empfehlen, sind Facebook Events zu kreieren. So erreicht man recht leicht viele Menschen, da man – auch aus eigener Erfahrung – sehr schnell den “interessiert”-Button klickt. Postet man dann Inhalte in das Event hinein, erreicht man damit alle Personen aus diesem Kreis.

 

Pics & Graphics

Den Abschluss dieses ersten Blocks, bildeten Insights von den beiden True You-Members Samir & Gabriel, die für Fotografie und Grafik zuständig waren. Samir ist einer der bekanntesten und talentiertesten Streetstyle Fotografen, der wirklich ein Auge für den Moment hat und genau weiß, wie er Fashionistas so ins Bild rückt, dass etwas einzigartiges dabei herauskommt. In einer kurzen Präsentation verriet er uns, wie er zur Fotografie gekommen ist und ein paar Hacks. Beispielsweise, dass die Nachbearbeitung eines Fotos ca. 70 % ausmache, was ich persönlich nicht wusste. Er riet uns jedenfalls, einfach mal alles auszuprobieren – so fand auch er zu seinem Stil: Sich mit der Kamera und den verschiedenen Möglichkeiten der Bearbeitung zu befassen. Gabriel ist für die tollen Grafiken, Logos etc. des Labels verantwortlich. Im Anschluss an seine Session stand er noch für Feedback zum eigenen Logo zur Verfügung, und auch ich holte mir ein paar kreative Verbesserungsvorschläge – danke dafür nochmals 🙂 Er verriet uns darüber hinaus noch wie man schnell zu kostenlosen Fonts kommt und welches kostenloses Tool man für die Erstellung von Präsentation, Postings, etc. verwenden kann – dies ist nämlich Canva, mit dem ich selbst schon länger arbeite. Die Bedienung ist wirklich einfach, speziell für Personen wie mich, die von Grafiken etc. gar keine Ahnung haben.

 

 

CONTEXT ist “…. an sich wertfrei!”

Da hatte Ilja schon recht: Guter Content funktioniert nicht in einem schlechten Context, jedoch kann sogar schlechter Content in gutem Context funktionieren. Hierbei ist es wichtig, immer die Zielgruppe im Fokus zu haben und sich immer wieder zu fragen: Wann erreiche ich diese und warum bzw. womit will ich diese gerade erreichen? Ilja und Pedram haben uns die 4 wichtigsten Key Principles zum Thema Context vorgestellt:

 

  1. TIMING (bei zb.: Facebook oder auch bei Networking Events etc.)
  2. SETTING (den/die KundIn dort erreichen, wo er/sie sich wohl fühlt)
  3. INTENTION (Was will ich beispielsweise mit diesem Posting erreichen? Was steckt dahinter?)
  4. VALUE (Welchen Mehrwert kann ich zur Lösung eines Problems bieten?)

 

 

Zum Schluss stand noch eine kurze Q&A-Session am Programm, bei der wir den Jungs echt Löcher in den Bauch fragen durften. Was mir bereits zu Beginn des Workshops auffiel: Sie waren alle sehr offen, sehr hilfsbereit, teilten ihre Erfahrungen – die guten aber auch die schlechten – in einer sehr ehrlichen und offen Art und Weise mit uns. Mit diesem Workshop wollte uns niemand beeindrucken oder mit Erfolgen zutexten, sondern ehrlich Hilfestellungen und Lessons Learned vermitteln. Somit nochmals ein großes Dankeschön für diesen tollen und wirklich informativen Workshop und auch an euch persönlich, denn heutzutage erlebt man diese Offenheit leider nicht mehr allzu oft. Behaltet euch dies auch in Zukunft bei. Ich freue mich bereits auf die nächsten Themen und bin jedenfalls bald wieder mit dabei!

**Ani**

 

PS: Einen weiteren Recap zum Event – von Ilja und Pedram selbst geschrieben – findet ihr hier

2 Comments

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Ani 2reply
February 22 at 11:02 AM

Spannend! Das nächste Mal will ich auch dabei sein 🙂

Anireply
February 25 at 02:02 PM
– In reply to: Ani 2

Ja unbedingt liebe Ani (2) 🙂 🙂 Freu mich dich wiederzusehen!!

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