Wo, wann und wie ich will! So geht Weiterbildung 4.0

{Werbung} Weiterbildung war noch nie so einfach wie heute! Bei so viel Angebot verliert man auch schon schnell den Überblick, da das Angebot stetig vielfältiger und größer wird. Wie fast überall geht die Richtung auch hinsichtlich der persönlichen und fachlichen Weiterbildung in eine flexible. Starre Präsenzzeiten waren gestern, heute lautet die Devise: “Ich lerne wann ich will, wo ich will und wie ich will!”

 

Weiterbildung: wann, wo & wie ich will

Dass stetige Weiterbildung – egal ob fachlich oder persönlich – wichtig ist, muss hier glaube ich nicht noch verstärkt erwähnt werden. Trotzdem gibt es die verschiedensten Menschentypen hinsichtlich Entwicklung und ihres -willens. Die einen sind regelrechte “Junkies”, was die persönliche Weiterentwicklung betrifft und saugen quasi jede noch so kleine Information in sich auf. Während die anderen das nötigste lernen, was es eben bedarf, um den Job richtig und gut erledigen zu können – und natürlich jene nicht zu vergessen, die sich hier irgendwo mittendrin befinden. Jede Intensität in Sachen Weiterbildung hat seine Berechtigung und so lange es für jene Personen so in Ordnung geht, sollte dies auch für alle anderen passen. Wofür ich jedoch kein Verständnis aufbringe, sind jene Menschen, die andauernd Ausreden erfinden, warum sie dieses und jenes nicht in Angriff nehmen können: “Ich würde ja gerne, habe aber keine Zeit, dass ich neben meinem Job zusätzlich noch meine Englisch-Kenntnisse verbessere.” Das Thema Weiterbildung ist ein sehr vielfältiges, da es nicht immer eine fachliche Schulung sein muss, die man in der Arbeitszeit absolviert. “Man lernt fürs Leben”, meinte schon damals meine Mutter und ja, ich stimme ihr auch heute noch zu. Die Formen und Möglichkeiten, sich Wissen (welches auch immer) anzueignen sind so vielfältig und gleichzeitig so einfach wie noch nie. Das Gute dabei ist: Ihr braucht nicht zwingend das Einverständnis eures/eurer ArbeitgeberIn, Unmengen an Freizeit und auch kein dickes Bankkonto um diese Angebote nutzen zu können. Es müssen nämlich nicht immer die klassischen Kurse an der Volkshochschule oder Bachelor- bzw. Masterstudien sein, um euch jenes Wissen anzueignen, welches euch weiterbringt.

 

Weiterbildung: es muss nicht immer gleich ein Studium sein

Es sind ja oft die kleinen Schritte, also die Babysteps wie man so schön sagt, die einem im Leben sowie im Beruf weiterbringen können. Nachdem ich selbst 3 Studienabschlüsse habe, kann ich getrost sagen: Studieren ist nicht alles und oft ist es die praktische Anwendung des Wissens, denn gerade in Praxis sieht es meist ganz anders aus, als in der Theorie davor gelernt. Ich spreche mich nun nicht per se gegen ein Studium aus, im Gegenteil, ich habe diese Zeit sehr genossen und mir Wissen aneignen können, welches ich nun nicht mehr missen möchte. Doch ist es Unfug zu glauben, dass man nur mit einem abgeschlossenen Studium viel oder mehr weiß und deshalb “besser” ist. Wichtig ist darauf zu schauen, was einem selbst Spaß macht, über welche Themen man gerne mehr wissen möchte und wie man dieses Wissen für den Job verarbeiten kann – oder eben auch nicht. Manchmal lernt man gewisse Dinge einfach aus Spaß, weil es einem selbst Freude bereitet und ohne bestimmten Hintergrund, was völlig in Ordnung ist. Hier sind sie also, meine 4 Vorschläge, wie ihr euch rasch und unkompliziert Wissen aneignen könnt:

 

#1 Branchen- und Netzwerkveranstaltungen

Es muss nicht immer der digitale Weg sein, denn am Markt gibt es reichlich Angebote, wie man offline an neues Wissen herankommt. Ich selbst bin ja ein großer Fan von Netzwerkveranstaltungen, speziell aber von jenen, wo überdies noch interessante Vorträge und Key Notes gehalten werden. So kommt man mit vielen neuen Menschen aus der eigenen Branche in Kontakt und bekommt “so ganz nebenbei” noch Input zu den diversesten Themenstellungen. Mein persönlicher Fixpunkt ist die HR Inside Summit, die einmal im Jahr stattfindet und wo PersonalistInnen aus ganz Österreich zusammenkommen, mit hochkarätigen Speaker aus Unternehmen wie Google, Spotify uvm.

 

#2 Podcasts, Hörbücher

Podcasts haben in den letzten Jahren einen richtige Hype erlebt. Es gibt schon fast keine Person mehr, die keinen eigenen Podcast hat (Da gehöre ich ja schon fast zu den Ausnahmen :)) Und diese werden gehört, nämlich am liebsten am Weg zum und vom Arbeitsplatz wiederum nach Hause. Aber nicht nur Podcasts, sondern auch jegliche Arten von Hörbücher sind gerade sehr stark im Kommen. So wird jede freie Zeit gut genutzt, und da gehört der Arbeitsweg auf jeden Fall dazu. Eine große Auswahl an Hörbücher zu den Bereichen Karriere, Selbstmanagement, Psychologie uvm. findet ihr bei Audible – mein Tipp: wenn ihr nebenbei auch noch eure Sprachen-Skills aufbessern möchtet, dann wählt Hörbücher oder Podcasts einfach in einer anderen Sprache aus. So könnt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

 

#3 Apps

Apps gibt es ja bereits für jegliche Lebenslagen: Zeitmanagement, Organisation, Sprachtraining etc. Und es kommen immer wieder neue hinzu, die es uns nicht gerade leichter machen hier den Überblick zu bewahren. Die Sprach-Angebote ersetzen zwar keinen umfangreichen Sprachkurs an einem Institut, doch lässt sich so ein gewisses Grundverständnis aneignen, welches beispielsweise ausreicht um den nächsten Urlaub gut zu überstehen. Die wohl bekannteste App hinsichtlich Sprachtraining ist Duolingo, wobei ich auch Babbel und Rosetta Stone empfehlen kann.

 

#4 Bücher, Zeitschriften, Magazine

Die einfachen Dinge liegen meist so nah – und irgendwie doch so fern. Bücher oder auch Zeitschriften lassen sich ganz einfach online oder offline zwischendurch lesen. Die Kosten für einschlägige Fachliteratur könnte sogar von eurem/eurer ArbeitgeberIn übernommen werden: Handelt es sich um interessante Literatur, die auch eure KollegInnen interessieren könnte, dann fragt doch einfach mal bei eurer Führungskraft nach, ob sich in diesem Fall nicht doch ein Kauf auf Firmenrechnung lohnt. Genauso ist es bei Fachzeitschriften oder Magazine, die dann in der Abteilung herumgereicht werden können.

 

Wie steht ihr zum Thema Weiterbildung? Wie hält ihr euch geistig fit? Ich freue mich über eure Kommentare und Meinungen 🙂

**Ani**

 

 

<< in fortbildender Zusammenarbeit mit Audible.de >>

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