Whatcha gonna do with your life?

Schon im Kindergarten taucht die Frage auf: „Was willst du denn mal werden, wenn du groß bist?“ Und sie begleitet uns eigentlich den Rest unseres Arbeitslebens. Die Träume, Interessen und Ansichten ändern sich im Laufe des Älterwerdens, die Frage bleibt jedoch immer die selbe. Doch wann kann man sie so beantworten, dass man damit wirklich zufrieden ist?

Auch meine Berufsträume waren, ich nenn es mal „durchwachsen“ und änderten sich ständig: In der Volksschule wollte ich unbedingt Lehrerin werden – vermutlich weil meine Volksschullehrerin in meinen Augen die beste Lehrerin aller Zeiten war. Danach aber war es mein Traum Ärztin zu werden, weil ich anderen Menschen, die in Not waren, dann helfen konnte. Zugegeben hatte auch die Serie „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“ ein bisschen damit zu tun, die in den 90er Jahren lief. Später faszinierte mich die Musik und die vielen Dance-Acts, die es in den 90er Jahren gab – speziell hatten mir es die Backstreet Boys angetan *schwärm* (immer noch) und so wollte ich unbedingt Choreographin werden, damit ich den ganzen Tag tanzen kann. Aber auch diese Phase ging vorbei und es wurde ernster: der Maturaabschluss nahte und ich musste mich entscheiden, wo es nun wirklich mit mir hingehen sollte. Und mit 17 bzw. 18 Jahren ist das eine sehr große Verantwortung, die man auf einmal aufgetragen bekommt.

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Auf mütterlichen Rat hinauf, besuchte ich damals die eine oder andere Berufsmesse bzw. bot auch unsere Schule einen Berufseignungstest beim AMS an, der eher einem schlechten Kreuzworträtsel ähnelte, als dass ich danach wirklich wusste, was ich mit meinem Berufsleben anfangen sollte. Nachdem Sozialarbeit und Psychologie ganz oben auf meiner „Want-to-Be“ Liste standen, entschied ich mich schlussendlich doch für ein Soziologie Studium. Eher auf gut Glück, aber es passte – Gott sei Dank – von Anfang an perfekt zu mir und meinen Vorstellungen. Und das obwohl meine Mutter bis heute nicht weiß bzw. versteht, was ich da all die Jahre eigentlich studiert habe 🙂

Heutzutage muss es aber nicht mehr „auf gut Glück“ sein, dass man den für sich passenden Beruf findet. Eine ganz spezielle Methode den „Traumberuf“ zu finden, die ich euch vorstellen möchte, ist das Whatchado-Prinzip:

 

Der liebe Ali, Gründungsmitglied von whatchado.com, hat das Prinzip schon kurz umrissen – es funktioniert wie folgt:

Unabhängig von Alter, Geschlecht, beruflicher Position oder Branche werden allen InterviewpartnerInnen die selben 7 Fragen gestellt:

  1. DREI RATSCHLÄGE AN DEIN 14-JÄHRIGES ICH!
  2. WORUM GEHT ES IN DEINEM JOB?
  3. WAS STEHT AUF DEINER VISITENKARTE?
  4. WELCHE EINSCHRÄNKUNGEN BRINGT DEIN JOB MIT SICH?
  5. WIE SIEHT DEIN WERDEGANG AUS?
  6. GINGE ES AUCH OHNE DEINEN WERDEGANG?
  7. WAS IST DAS COOLSTE AN DEINEM JOB?

Wie ihr seht, drehen sich die Fragen nicht nur um den beruflichen Kontext, sondern zielen auch auf die Lebenserfahrung ab. Das ganze wird dann noch schön in kurze anschauliche Videos verpackt und auf die Website gestellt. Tadaaaa – jetzt könnt ihr schon beginnen alles durchzustöbern! Da sich auf whatchado aber schon recht viele Clips befinden, gibt es vorab die Möglichkeit eines Matchings. Hier entscheidest du, in welche Richtung du in deinem Arbeitsstil, deinen Interessen etc. eher tendierst. Anhand dieses Profils werden dir entsprechende Videos mit weiteren möglichen Berufsbildern/Menschen gezeigt, die ebenfalls in dieselbe Richtung wie du neigen.

Das Prinzip, dass allen Personen die gleichen Fragen gestellt werden, finde ich persönlich am spannendsten bzw. witzigsten. Nicht nur aufgrund der Vergleichbarkeit, sondern auch, weil sich beispielsweise unser Bundespräsident den gleichen Fragen annehmen muss, wie auch Michael Niavarani, Marcel Hirscher oder Mirela Pejic – Straßenbahnfahrerin. Ein weiteres Merkmal ist, dass alle interviewten Personen ausschließlich mit „Du“ angesprochen werden.

Hier noch eine kleine Auswahl an weiteren bekannten Personen, die auch mit ihrem Werdegang auf whatchado vertreten sind: Reinhold Messner, Doris Golpashin, Armin Wolf (einer der ersten auf whatchado!), Tom Walek („Wie wird man denn bitte Mikro-Mann?“), Lukas Plöchl, Robert Kratky und auch meine Blogger-Kolleginnen Kathi Schmalzl und Vicky Heiler von The Daily Dose! Falls euch das Thema „Bloggen/Social Media“ im speziellen interessiert, findet ihr auch ein paar Clips von Blogger, Vlogger, Streamer, Social Media ExpertInnen, PhotographInnen oder auch Poetry Slammer etc.

Mit whatchado seid ihr künftig bestens gerüstet, auf die Frage „Und, was willst du später mal beruflich machen?“ eine für euch passende Antwort zu geben.

**Ani**

 

P.S.: Als kleinen Vorgeschmack hab ich euch hier das Video von Kathi & Vicky schon mal verlinkt, viel Spaß beim Schmökern 🙂

 

8 thoughts on “Whatcha gonna do with your life?

  1. es ist echt toll geworden! toller beitrag. ali wird sich freuen, so prominent genannt zu werden. du ganz stolz auf dein projekt sein!
    😘 sandra

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