Die Ode an den Hund oder auch: My Best Friend Forever

Morgen ist „Liebe dein Haustier-Tag“. Normalerweise bin ich eher genervt von diesen „Themen-Tagen“, wie der Nutella-Tag oder der Tag des Backens etc. Ein paar witzige und sinnvolle gibts aber auch, und deshalb widme ich mich in meinem heutigen Blogpost meinen BFF’s der Vergangenheit: meinen Hunden.

Seit ich denken und noch bevor ich gehen konnte, hatte ich eine ganz spezielle Begleitung an meiner Seite. Diese hatte nämlich eine kalte und nasse Schnauze und roch manchmal sehr eigenwillig. Nicht nur das: wir verbrachten jeden Tag miteinander, gingen durch Höhen und durch Tiefen, lachten und weinten miteinander und machten uns gegenseitig glücklich. Die Rede ist von meinen tierischen Begleitern, die mich durch meine Lebensabschnitte begleiteten.

Egal ob Dora, Waldi, Hexi, Blacky, Benji oder Siku – alle waren auf ihre Art und Weise einzigartig und doch verschieden. Nicht nur weil sie nicht derselben Rasse entstammten, sondern auch weil jeder einzelne von ihnen, mich durch ein anderes Abenteuer begleitete. Als ich noch ein kleines Kind war beispielsweise und ich gerade laufen gelernt hatte, stand ich im Garten und blickte geradewegs in die Augen von Dora, die mit mir aufgrund meiner Größe auf Augenhöhe war. Sie sah mich als Spielkameradin und schubste mich jedesmal um, als ich zu Laufen begann. Ich kämpfte mich immer wieder auf, lief ein paar Schritte und schwups, da lag ich schon wieder im Gras.

Hund_1

Die größte Stütze in meinem Leben war die Schäferhund-Collie Mischlingsdame „Hexi“, die jeden meiner Scherze aushalten musste und auch (gerne) tat. Mit ihr verbrachte ich sehr viel Zeit, wir gingen durch dick und dünn und auch durch kalt und warm: Bei jeder Temperatur und Tageszeit spielten wir im Garten, egal ob um 4 Uhr früh (ja, auch das gabs :)) oder mitten in der Nacht. Doch Hexi wurde älter und die Wehwehchen wurden immer mehr. Meine Eltern ließen sie 2 Tage vor Weihnachten einschläfern, da sie schon starke Schmerzen hatte und sie ihr den Weihnachts- und vor allem Silvesterstress nicht mehr antun wollten. Für mich als 10-jährige brach eine kleine Welt zusammen.

Aber auch diese Erfahrung bleibt leider Haustier-BesitzerInnen nicht erspart: der Tod des geliebten Tieres. Eine schmerzhafte Erfahrung, die uns wiederum vor Augen führt, dass auch das Leben vergänglich ist und wir jeden Tag wirklich sinnvoll nutzen und genießen sollten.

Einen Hund bzw. ein Haustier zu haben ist eine große Herausforderung, fordert viel Geduld und Zeit, kostet Geld und Nerven. Doch es gibt einem auch so viel zurück, prägt unseren Charakter und lässt uns Erfahrungen erleben, die unbezahlbar sind und die wir bis an unser Ende niemals vergessen werden. Sind sind und bleiben BFF’s – und das wirklich für immer!

**Ani**

3 thoughts on “Die Ode an den Hund oder auch: My Best Friend Forever

  1. Was für ein schöner Post! Ich liebe meine Haustiere auch total! Ich bin zwar ein Katzenmensch und muss vermutlich aufpassen, dass ich nicht als schrullige alte Cat-Lady ende, aber ich kann total nachvollziehen, warum Tiere uns so viel geben. Es ist einfach eine absolute Bereicherung für den Alltag, ich kann mir das Leben ohne Haustier auch gar nicht mehr vorstellen.

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