Empathie is the key!

„Aug um Aug – Zahn um Zahn“ war gestern! In der heutigen Arbeitswelt gelten andere Spielregeln um zum persönlichen Erfolg zu gelangen.

Der Leistungsdruck wächst, das Tempo wird immer schneller und auch die Erwartungen an die MitarbeiterInnen haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert. Wir sind (wiedermal) in einem Wandel und müssen unsere Position erst finden. Ein klarer Trend in Richtung aktive MitarbeiterInnen lässt sich jedoch erkennen: Vor ein paar Jahren war man noch ein/e VorzeigemitarbeiterIn, wenn alle Aufgaben, die aufgetragen wurden, fehlerfrei und rasch erledigt wurden. Heutzutage reicht dies doch bei weitem nicht mehr aus.

In manchen Branchen müssen bzw. dürfen Aufträge von oben hinterfragt bzw. Alternativvorschläge eingebracht werden. Weiters reicht es auch nicht mehr aus, sich auf seinen speziellen Bereich zu konzentrieren. Der Blick über den Tellerrand, der meint, dass man den Blick wenn möglich auf das ganze Unternehmen richtet, gehört für viele Führungskräfte zu den Standard-Erwartungen dazu. Darüberhinaus wird erwartet, dass man Teil des Unternehmens wird, sich also damit identifiziert und danach handelt. Kurz gesagt wirtschaftlich und empathisch.

Durch diese Empathie ändert sich auch die Definition von Erfolg, denn dieser wird generiert, wenn mit Freude und Spaß an die Arbeit herangegangen bzw. wenn ein Sinn dahinter erkannt wird. Diese intrinsische Motivation bewirkt, dass die MitarbeiterInnen zu Höchstleistungen auffahren, was wiederum dem Unternehmen gut tut. Dies nennt man dann eine win-win Situation für den/die MitarbeiterInnen und für das Unternehmen.

Ich persönlich bin und war immer schon der Meinung, dass man mit Empathie in der Arbeitswelt bzw. im gesamten Leben weiter kommt, als mit Ellbogen-Technik. Ich weiß, es gibt viele Beispiele, die dies widerlegen, jedoch ist es auch wichtig, dass man sich selbst noch in den Spiegel schauen kann. Ich würde mich selbst auch in gewisser Weise als Mensch sehen, dem ein respektvolles Miteinander wichtig ist, beschreiben. Deshalb meine ich, dass in Zukunft Teamwork eine weitaus wichtigere und erfolgskritischere Rolle haben wird. Bringe ich dann eine gewisse Empathie mit, kann ich mich also in die einzelnen TeammitgliederInnen einfühlen, wird auch das Ergebnis ein anderes, nämlich gehaltvoller.

Hinter jeder Person stecken Geschichten, Erfahrungen, Gefühle, Einstellungen, Werte uvm. (An)Erkennt man diese, macht es das Zusammenarbeiten leichter. Auch im Sinne von Konflikten, hat diese offene Haltung einen vorbeugenden Charakter. Wenn jede/r ein bisschen von seinem Egotrip runterkommt und wenigstens versucht, sich in die anderen Personen hineinzuversetzen bzw. -zufühlen, dann wird die Zusammenarbeit noch ertragreicher – für beide Seiten.

Das klingt jetzt alles sehr einfach und simpel – ich weiß, das ist es bei Gott nicht! Denn zu diesem Stadium zu kommen, erfordert vorerst einmal sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und das ist bekanntlich die schwierigste Hürde. Das Zauberwort heißt hier Selbstreflexion! Meint also, sich selbst und sein Tun bzw. sein Denken zu hinterfragen. Der Knackpunkt ist auch oft, dass man seine eigene Denk- und Wertemuster auf andere Menschen überträgt: Wenn ich das gut finde, dann sollten es alle anderen auch gut finden. Das ist aber ein gefährlicher Trugschluss! Das Ergebnis ist nämlich, dass sich die anderen nicht verstanden fühlen. Es erfordert sehr viel soziale und emotionale Intelligenz, dies zu abstrahieren und Menschen bzw. Situationen objektiv und vorurteilsfrei zu betrachten. Nicht jede/r bringt das im gleichem Maße mit.

Was sind eure Erfahrungen? Fällt es euch leicht, euch in andere Personen hinzuversetzen und sie so zu verstehen, wie sie sind?

Ich freue mich auf eure Antworten!

**Ani**

3 thoughts on “Empathie is the key!

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