My Traveldiary: Lost in London

Letztes Wochenende war es soweit! Endlich ging es für ein paar Tage nach London zu unserem langersehnten Shopping Trip – ja gut, auch ein bisschen Sightseeing war geplant. Was ich dort alles erlebt habe und welche Tipps ich euch für euren nächsten London Trip mitgeben kann – einfach mal weiterlesen…

Da ich noch nie in London war, stand dieser Trip ganz oben auf meiner Liste. Ich hatte mich wirklich schon sehr drauf gefreut, überhaupt weil es ein Mädels-Weekend war und das bedeutet jede Menge Shopping & Spaß. Wir buchten deshalb auch den frühesten Flug kurz vor 7 Uhr, damit der Tag auch gut genutzt werden kann – nur bewaffnet mit einem (fast) leeren Handgepäcks-Trolley. Es war auch das erste Mal, dass ich mit Austrian Airlines geflogen bin – mein Fazit gleich vorab: ein Daumenhoch für die bequemen Sitze, die genug Platz und Beinfreiheit bieten, einen Punkt Abzug gibts für das Service (keine Magazine, unorganisiertes Personal).

Tag 1: Wien, 06:50 Abflug Wien Schwechat

Vorfreude und Müdigkeit – so könnte man es zusammenfassen. Wir fuhren diesmal mit dem Airport Driver zum Flughafen, ohne Stress, eh klar, da um diese Uhrzeit auch noch kein Verkehr auf der Autobahn ist. Der Fahrer war überpünktlich da und sehr zuvorkommend. Es war auch mein erstes Mal am Skylink Terminal 3, den ich zuvor nur von Erzählungen kannte und wie gesagt, das erste Mal mit AUA unterwegs. Nichts desto trotz sind wir gut am Flughafen Heathrow in London angekommen, und es ging mit der Picadilly Line direkt zum Hotel. Dauerte zwar ein bisschen über 1 Stunde, bis wir dort waren, aber dafür mussten wir nicht umsteigen. Wir nahmen uns übrigens die „Oyster-Card“, die es direkt am Flughafen zu kaufen gibt, um mit den Öffis in London zu fahren. Diese war mit 25 Pfund aufgeladen und wir konnten sie jederzeit und überall nutzen. Wenn man sie am Ende der Reise wieder retourniert, bekommt man das restliche Guthaben, sowie den Einsatz von 5 Pfund zurück.

Ich buchte das Bloomsbury Hotel in der Great-Russel-Street, was sich als großer Glücksgriff herausstellte. Die Lage ist einerseits top, da man mitten im Geschehen ist – rundherum Bars, Restaurants, Schnellimbisse und das wichtigste: die großen Einkaufsstraßen, wie die Oxford Street, Regent Street etc. liegen nur ein paar Gehminuten entfernt. Andererseits hat mir das Hotel so gut gefallen, da es so typisch Englisch eingerichtet war, sehr gemütlich aber trotzdem in einem hohen Standard. Die „Tea Time“ wurde dort tagtäglich zelebriert und es roch so gut, fast schon ein bisschen weihnachtlich.

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Den Rest des Tages haben wir mit ein wenig Shopping (vor allem bei Topshop wegen der Ivy Park Collection von Beyoncé) verbracht bzw. haben wir die Gegend ein wenig erkundet und eine Kleinigkeit gegessen. Dies ist übrigens in London sehr leicht: An jeder Ecke findet man die verschiedensten Läden, die auch vegetarische bzw. vegane Leckereien anbieten. Meistens sind es so eine Art Schnellimbissrestaurants, wo man Aufpreis zahlen muss, wenn man gleich vor Ort essen möchte.

Was mir gleich am ersten Tag aufgefallen ist: Es gibt sehr viele stylish gekleidete Menschen (Männer & Frauen!) in London, die schon recht overdressed shoppen gehen. Da sitzt man im riesigen Topshop an der Oxford Street, sieht den Leuten beim Shoppen zu und fühlt sich teilweise wie auf der Fashion Week. Also wenn ihr nach Inspirationen sucht – ihr wisst, wo ihr hin müsst 🙂

Das mit dem Linksverkehr in London wollte mir bis zum Schluss nicht ganz einleuchten. Gut, dass bei jedem Zebrastreifen beschrieben steht, in welche Richtung man schauen sollte, bevor man über die Straße geht. Sehr nett von den EngländerInnen! Was uns auch gleich aufgefallen ist: London ist echt verwinkelt! Trotz Stadtplan wussten wir oft nicht, welche Richtung wir nun nehmen müssen – da gabs nämlich gleich 5 Kreuzungen auf einmal. Nicht nur einmal waren wir ein bisschen Lost in London 🙂

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TAG 2: London, 08:00 Uhr – Los geht’s!

Ja, richtig gelesen! Da wir am Freitag recht früh ins Bett sind, weil wir so ko waren (Shopping is our Cardio!), gings dafür schon am Samstag um 8 Uhr los zum Frühstück ins VQ 24 Hours Restaurant. Ein sehr stylishes Restaurant, das wirklich 24 Stunden geöffnet hat und zu meiner Freude auch vegane Speisen UND einen Soja-Matcha-Latte anbietet. Das Pic hierzu gibts auf Instagram.

Gestärkt gings dann vorbei am Hyde Park, weiter zum größten Kaufhaus in London, ins Harrod’s. Schon allein das Gebäude ist von außen sehr beeindruckend – aber innen erst! Auch wenn man nicht in Shopping Laune ist (gibts das überhaupt?), ist das Harrod’s auf jeden Fall einen Besuch wert. Es gibt dort übrigens nicht nur Kleidung, sondern auch sehr viele Delikatessen und einen eigenen Harrod’s-Fanshop, wo von Teddy’s bis Accessoires, über Einkaufstaschen und Tassenkollektionen alles angeboten wird. Ich empfehle euch nur gleich um 10:00 Uhr hinzuschauen, da es später immer voller und voller wird.

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Mit ein paar Pfund weniger in der Tasche fuhren wir ein paar Stationen weiter nach China Town. Was man dort machen kann? Essen! In London erstreckt sich China Town nur über ein paar Gassen, also recht überschaubar und es reiht sich ein China Restaurant nach dem anderen. Diese bieten auch überall das gleiche Essen an – heiß & fettig – und sind leider auch fast überall sehr unfreundlich zu ihren Gästen. War also glaube ich das letzte Mal, dass ich dort war.

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Danach entschlossen wir uns zu unserem Hotel zurückzugehen, da wir auch gleich das Essen so besser verdauen konnten. Mit dem Stadtplan bewaffnet, ging es jedoch mehr nach Bauchgefühl in Richtung Hotel. Und wo kamen wir vorbei? Wiederum an vielen coolen Shops wie Gap, Banana Republic oder Zara. Wer kann denn da widerstehen? Trotzdem ging es die Straße weiter entlang, bis wir in ein recht gemütliches Viertel bei Covent Garden, weil klein und fein, kamen. Eine Tee- bzw. Kaffeepause war jetzt dringend nötig! Da in den Londoner Lokalen akuter Platzmangel herrscht und wir im Vorbeigehen zufällig ein freies Tischchen entdeckten, überlegten wir nicht lange und setzten uns. Da waren wir, im Chocolate Hotel Covent Garden, DIE SpezialistInnen wenn es um Schokolade geht. Schicksal? 🙂 Mit gut gefülltem Schokobauch ging es aber gemütlich weiter in Richtung Hotel, wo wir unsere Einkäufe zwischenlagerten.

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Wie schon beschrieben: Shopping macht müde! Deshalb mussten wir eine kurze Verschnaufpause einlegen und tranken ein wenig Tee zur Beruhigung bevor wir uns noch einen kleinen Abendsnack gönnten.

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Tag 3: London, 09:00 Uhr – The last day 😦

Wie schnell denn auch die Zeit vergeht! 2 Tage waren vergangen, die Kreditkarten glühten, und deshalb stand heute ein wenig Sightseeing am Programm. Aber davor mussten wir unbedingt noch nach Camden. Dort ist nämlich der berühmte Hippiemarkt, wo es u.a. sehr ausgefallene Marken aber noch viel viel mehr zu Essen gibt. Hier auch wiederum mein Tipp: Gleich um 10:00 Uhr hinschauen, denn ab Mittag kommen die Menschenmassen! Es ist wirklich ein sehr verrückter Markt, den man gesehen haben muss. Alle Eindrücke wurden von mir auch auf Snapchat dokumentiert (kingandstars).

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Wer mir auf Snapchat folgt, hat auch gesehen, dass es danach aber wirklich zum „stinknormalen“ Sightseeing ging: Westminster Abbey, Big Ben, London Eye etc. Dabei gerieten wir nämlich in den London City Marathon. War mir nur leider nicht bewusst, dass dieser genau an diesem Wochenende stattfand und somit viele Straßen gesperrt waren. Machte aber nichts, denn wir wechselten ans andere Ufer der Themse und spazierten dort entlang: zwischen Shakespeare & ein paar Galerien

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So ging auch der letzte Tag unseres Shopping Trips zu Ende. Und obwohl ich oft ein wenig lost in London war: ich verspreche, ich komme wieder 🙂

**Ani**

P.S.: Alle Pics sind mit dem iPhone 6 aufgenommen worden

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