Straight into Management! So klappt’s mit der Karriere!

Ja es gibt sie – jene Frauen, die Karriere im klassischen Sinne machen möchten. Also die Karriereleiter steil hinauf mit Führungsverantwortung und allem drum herum. Doch wie schafft Frau es an den Männern vorbei zu ziehen?

Frauen wird ja oft nachgesagt, dass sie keine Führungsansprüche hätten, ihnen Einkommen nicht so wichtig sei und sie lieber harmonisch im Team arbeiten, als die Chefin heraushängen zu lassen. Diese Vorurteile schwingen leider immer wieder mit, doch hat sich diese Vorstellung in den letzten Jahren massiv geändert. Denn die Ansprüche sind zwar da, jedoch fehlt oft das gewisse Etwas, wirklich an den Männern vorbeiziehen zu können und Karriere zu machen.

Wie kann es nun klappen? Vorerst sollte auch Frau sich klarwerden: Möchte ich wirklich eine Führungsposition einnehmen, also die klassische Karriere einschlagen oder bin ich doch besser als Expertin aufgehoben, was nicht minder bewertet werden soll. Als kleine Hilfestellung, ob ihr besser eine horizontale oder vertikale Karriere einschlägt (Expertin VS Führungskraft), dient dieser Artikel.

Alles klar? Dann hab ich jetzt 5 Tipps, wie es mit der Karriere klappt:

1.Go and Talk about yourself!

Es liest sich so leicht und jede/r versteht eigentlich dasselbe darunter, doch warum ist es dann trotzdem so schwer? Ich habe die letzten Jahre beobachten können, dass sich Frauen oft blöd vorkommen, wenn sie sich absichtlich in den Vordergrund drängen und über ihre Erfolge sprechen. Männern fällt es anscheinend leichter, sich als „Alleskönner“ zu präsentieren und mit ihren Erfolgen zu protzen. Mein Tipp ist nun nicht, es den Männern in dieser Hinsicht nachzumachen, sondern dies auf individuelle Art umzusetzen. Soll heißen, wenn du einfach nicht der Typ für lautes Selbstmarketing bist, dann mach es doch ein bisschen leiser, aber dafür kontinuierlich: nebenbei in einem Gespräch mit dem/der Chefin oder auch zwischendurch kurz in einem wichtigen Mail erwähnt. Das wichtigste ist, dass es stetig passiert – auch leise und latent sind ok, bevor es eben gar nicht passiert.

2.Stay in Touch!

Ich persönlich finde den Begriff „Networking“ zwar schon ein wenig sehr überstrapaziert, aber ja, Kontakte sind das A und O, sogar der Karrierebooster schlechthin. Diese Erfahrung habe ich schon während meines Studiums gemacht: Je mehr Mit-StudentInnen ich kannte, desto leichter fiel mir mein Studium, weil ich so schneller zu den wichtigen Infos kam (oder auch an Prüfungsfragen *räusper*). Wie auch immer, Kontakte sind wichtig! Und wie kommt Frau zu solchen Kontakten? Reden, Reden, Reden! Dieser Punkt hängt unweigerlich mit dem Selbstmarketing zusammen und stellt für viele eine große Hürde dar. Ich muss zugeben: auch für mich! Es ist schon schwierig, sich einfach zu ein paar fremden Menschen dazuzustellen und drauf los zu plappern. Aber mehr ist es in Wahrheit nicht. Wenn man einmal über seinen Schatten gesprungen ist und dieses Experiment zulässt, dann wird man sehen: es ist ja gar nicht so schwierig wie es anfangs schien. Probiert es einfach mal beim nächsten Firmenevent aus! Für die ganz Mutigen unter euch: Sprecht doch mal einfach eure/n GeschäftsführerIn oder VorstandsdirektorIn an 🙂

3.Take the Chances!

Kann ich nicht – gibt es nicht! Ja, so krass muss es mal gesagt werden. Ich selbst gehöre zu jener Sorte Frauen, die zuerst 1.000 mal überlegen, ob die Aufgabe wirklich schaffbar ist, pro und contra abwägen und dann eine sehr vage Antwort geben, um auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein, falls es schlussendlich doch nicht klappen sollte. Auch ich muss mich an der Nase nehmen – geht nicht gibt es nicht! Alles geht! So einschüchternd die Frage des/der ChefIn klingen mag: „Trauen Sie sich das zu?“ – die Antwort sollte jedenfalls sofort JA lauten! Bei Männern funktioniert dies nicht anders. Wir müssen lernen unser „Sicherheitsdenken“ in diesen wichtigen Momenten auszuschalten und die Herausforderungen anzunehmen. Klar kann auch mal etwas schiefgehen, aber dieses Risiko muss man für eine Karriere schon mal in Kauf nehmen. Wie oft geht bei Männern etwas schief? Genau! Wir sind alle weit weg davon perfekt zu sein und Fehler gehören nun mal dazu!

4.Change your attitude and find approaches!

Fehler legen wir am besten unter unseren „Lessons learned“ ab und sind so für’s nächste Mal besser gerüstet. Wir Frauen sind oft geneigt, Fehler ausschließlich bei uns zu suchen. Ist ja einerseits in punkto Selbstreflexion sehr gut – dies bringt uns in unserer Persönlichkeit ja weiter, jedoch andererseits konfrontieren wir uns mit so vielen Selbstzweifel, die uns in unserer Karrierelaufbahn hemmen. Hier die Waage zu halten ist manchmal recht schwierig, doch schaut man sich das Problem mal ein wenig genauer an, wird man sehen, dass meistens viele verschiedene Komponenten bzw. Menschen dazu geführt haben. Meistens ist nicht eine Person ausschließlich „Schuld“. Nichts desto trotz, sollte man sich von Fehlern nicht aufhalten lassen. Ihr könnt stattdessen punkten, indem ihr klare Lösungswege aufzeigt. Klingt zwar unspektakulär, doch Lösungsorientierung erfordert genauso eine gewisse Kompetenz und ist nicht als selbstverständlich zu betrachten.

5.Talk that Gender Talk!

Eh klar, aber was ich hier meine ist, dass man sich gerade als Frau auf das Gegenüber einstellen muss – nämlich dann, wenn das Gegenüber ein Mann ist. Ja, mit Männern müsst ihr ein bisschen anders kommunizieren als mit Frauen, sodass das Gesagte auch wirklich ankommt. Mein Tipp: kurz, prägnant und immer sachlich auf den Punkt gebracht – ein bisschen weg von der Gefühlsebene. So, dass es in gewisser Hinsicht objektiv betrachtet, als arrogant beschrieben wird. Keine Angst, ich rate euch nicht, generell arroganter zu werden – nur im Umgang mit euren männlichen Kollegen. Die verstehen es anders leider nicht 🙂 Inspiriert dazu hat mich das Buch „Das Arroganz-Prinzip“ von Peter Modler. Ich kann es euch wirklich empfehlen! Anhand von Beispielen aus seinen Trainingsseminaren mit Frauen erklärt Modler wie die lieben männlichen Kollegen so ticken, im speziellen wenn Frauen als Vorgesetzte agieren. Es war so spannend, dass ich selbst seine Theorien in meinem Alltag testete und sich diese wirklich zum Teil bewahrheiteten. Alles im Detail findet ihr in seinem Buch.

Für alle von euch, die mit diesen Tipps gar nichts anfangen können, hab noch eine Alternative, wie es vielleicht doch noch mit Karriere klappen könnte. Anja Schulz aka Carolin Kebekus zeigt es vor 🙂

 

**Ani**

 

 

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