Hast du auch schon einen Bürohund?

Arbeit und Hund? Wie passt denn das zusammen? Warum es für Frauchen und Herrchen sogar gesünder ist, ihren Hund mit ins Büro zu bringen, und dass der Bürohund sogar vor Burn Out schützen kann, lest ihr hier.

Viele Menschen überlegen es sich 10mal, ob sie sich wirklich ein Haustier zulegen möchten. Denn was tun, wenn man den ganzen Tag arbeitet? Einen Hund beispielsweise kann man nicht 10-12 Stunden alleine zu Hause lassen. Dies wäre Tierquälerei und nur, um eine Wochenendbeschäftigung zu haben oder nicht alleine sein zu müssen, wäre es kurz gesagt einfach eine egoistische Entscheidung. Denn wenn man sich dazu entschließt, sich einen Hund zuzulegen, so nimmt man auch eine gewisse Verantwortung auf sich, die man nicht unterschätzen sollte.

Viele Firmen lehnen es ab, dass MitarbeiterInnen ihre Hunde mitbringen können. Argumente sind beispielsweise, fehlende Hygiene, Angst, Geruch oder auch die Ablenkung, die so ein Hund mit sich bringen würde. Doch genau diese Ablenkung kann den Firmen zugute kommen. Hunde schlafen bis zu 80% am Tag. Es wäre auch falsch zu denken, dass sich Hunde in der Früh auf ihren „Arbeitsplatz“ legen und dann am Ende des Tages wieder aufstehen und mit nach Hause fahren. Sie brauchen dazwischen Aufmerksamkeit und auch Bewegung. Beides Dinge, die auch den ArbeitnehmerInnen zugute kommen. Manche machen Rauchpausen, die anderen gehen kurz eine Runde mit dem Hund.

Natürlich qualifiziert sich nicht jeder Hund per se als Bürohund. Genauso wie wir Menschen, haben auch Hunde individuelle Bedürfnisse und Charakteristika. Als oberstes Gebot gilt, dass sich alle 3 Parteien, also das Unternehmen, der/die MitarbeiterIn und der Hund dabei wohl fühlen müssen. So brauchen auch Hunde neben der erwähnten Aufmerksamkeit, genauso ein Plätzchen zum Zurückziehen. Auch das Verhältnis zwischen Hund und HalterIn ist entscheidend: Glaubt der Hund beispielsweise er müsse sein Frauchen oder Herrchen die ganze Zeit über beschützen, so ist der Hund im Dauerstress und dies wäre natürlich nicht optimal.

Wenn sich denn der Hund nun als Bürohund auszeichnet, so haben WissenschafterInnen herausgefunden, wird beispielsweise beim Streicheln des Hundes das Bindungshormon Oxytocin beim Menschen, aber auch beim Hund selbst ausgeschüttet. Diese Werte lassen sich gleichsetzen mit jenen, wenn Eltern mit ihren Kindern interagieren. Durch das gegenseitige Ausschütten des Hormons, wird so auch die Bindung zueinander gestärkt.

3 Gründe, warum Bürohunde nützlich sind:

1.Das vorhin beschriebene Hormon Oxytocin senkt nachweislich Stresshormone. So sind ArbeitnehmerInnen entspannter bei der Arbeit und je entspannter sie sind, desto weniger Fehler passieren beispielsweise. Auch das Risiko, ein Burn Out oder andere psychische Erkrankungen zu erleiden wird dadurch geringer.

2.Das Betriebsklima wird besser, da uns mehr ausgeschüttetes Oxytocin emphatischer und loyaler macht. Auch einfach gesagt: Das Arbeiten macht wieder mehr Spaß

3.Wir bekommen wieder mehr Bewegung! Der Bürohund erinnert uns gratis und ohne App wieder einmal aufzustehen und kurz eine Runde um den Block zu gehen. Dies macht wiederum unseren Kopf frei und wir können so wieder frisch an die Arbeit gehen – neue Ideen und Einfälle inklusive

Habt ihr oder eure KollegInnen einen Bürohund? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

**Ani**

 

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