The DETOX Experience Pt. 2

Mein Detox Programm mit Liquish geht in die 2. Runde! Diesmal waren es nur 2 Tage ohne fester Nahrung, dafür aber mit einer warmen Suppe zu Mittag. Weiters habe ich die Detox-Tage auf Arbeitstage gelegt, um auszuprobieren, wie gut sich eine Saftkur in den Arbeitsalltag integrieren lässt. Wie mein kleines Experiment funktioniert? Lest selbst.

Nach meiner 3-tägigen Saftkur mit Liquish im Herbst letzten Jahres, über die ich ausführlich hier berichtet hatte, ging es nun in die 2. Runde. 2 Tage von meinen gewonnen 5 Tagen waren ja noch übrig und die wollte ich nicht verfallen lassen. Außerdem war es wieder an der Zeit für dieses Saft-Experiment. Gerade im Sommer und nach 2 Wochen Italien Urlaub mit Pizza und Pasta, war die Zeit reif für Detox.

Auch Liquish hat sein Programm an Säften ein wenig überarbeitet bzw. ergänzt und so sind auch neuerdings Suppen mit im Programm – perfekt für die etwas kältere Jahreszeit. Es gibt hier 3 zur Auswahl: Karotte/Fenchel/Ingwer, Rote Rübe/Süßkartoffel & Brokkoli/Spinat/Limette. So ungeduldig wie ich bin, wollte ich sie aber lieber jetzt schon testen und nicht erst bis zum Herbst/Winter warten. Weiters dachte ich mir, dass es doch auch möglich sein sollte, eine Saftkur in das tägliche Arbeitsleben zu integrieren und nicht immer nur auf die Wochenenden zu verschieben. Gedacht, getan – ich habe dafür den Montag und auch zugleich meinen ersten Arbeitstag nach der Urlaubspause ausgewählt. Ob dies gut geht….

Wie vereinbart wurden die Säfte & Suppen persönlich von Rainer Hödl, dem Gründer von Liquish geliefert. Alle Säfte und auch die Suppen werden immer frisch auf Anfrage produziert und natürlich hergestellt, sodass sie auch recht schnell verzehrt werden müssen. Die Ration für einen Detox-Tag setzt sich aus 4 Säften und 1 Suppe, die frei wählbar ist, zusammen. Somit war ich gut für meine 2 Detox-Tage gerüstet, und es konnte auch schon losgehen.

Liquish_1

Tag 1: Montag, 07:00 Uhr – Office

Mein erster Arbeitstag nach 3 Wochen Urlaub – OMG, kann das gut gehen? Ihr wisst ja wie es ist, wenn man nach so langer Zeit wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt? Genau, hunderte von E-Mails im Posteingang und tausend kleine To Do’s, die sich in der Zwischenzeit angesammelt haben. Ist das wirklich ein guter Tag, um mit einer Saftkur zu beginnen? JA! Anfangs war ich mir wirklich nicht sicher, ob dies so eine gute Idee war, da ja überall geschrieben wird, dass man sich für die Detox-Tage Zeit nehmen und es sich gut gehen lassen soll. Bei mir ist es irgendwie umgekehrt: Ich brauche diese Ablenkungen, die vielen Aufgaben und Themen, damit ich nicht Hunger bekomme bzw. nicht an Essen denke. Komisch, aber ist so! So startete ich um ca. 9 Uhr mit meinem ersten Saft und mit einem leichten Magenknurren. Alle Säfte sind übrigens durchnummeriert, sodass hier keine Verwirrung bei der richtigen Reihenfolge entstehen kann. Spätestens nach dem ersten Saft und nach dem ersten Detox-Tee, den ich mir dazu gekauft hatte (übrigens war es der BB Detox Tee von Kusmi), war das Hungergefühl vergangen und ich versuchte, neben dem Abarbeiten der ganzen Mails, auch noch genügend Wasser zu mir zu nehmen. Dies war die eigentliche Herausforderung! Ich muss zugeben, es gelang mir auch nicht immer, aber die Bemühung war jedenfalls da. Mittags gab es dann für mich zum ersten Mal eine der 3 mitgelieferten Suppen. Ich entschied mich am ersten Tag für die Karotte/Fenchel/Ingwer Suppe (ist übrigens mein Favorit!) und muss sagen, die Suppe war eine echte Wohltat! Auch an wärmeren Tagen ist sie einfach die perfekte Ergänzung, da man zumindest etwas warmes im Magen hatte. Ich bin nämlich so ein Mensch, der sich einbildet, einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu mir nehmen zu müssen. Bei der ersten Detox Kur war dies schon ein großes Manko, zudem mir damals im Herbst auch immer sehr kalt war. Kalt war mir aber auch diesmal, obwohl wir Temperaturen um die 30 Grad hatten. Ich bin hier anscheinend sehr empfindlich, oder so?! Neben der Challenge, die Detox Kur in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, versuchte ich auch noch abends nach der Arbeit Sport zu machen. So ging ich wie jeden Montag zur ZUMBA-Stunde und siehe da – dies war überhaupt kein Problem. Komischerweise hatte ich mehr Energie als an manch anderen Tagen. Zuhause angekommen gönnte ich mir dann zum Abschluss und zur Belohnung noch die letzte Flasche des Tages, nämlich die Mandelmilch mit Kokos und Vanille.

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Tag 2: Dienstag, 08:00 Uhr – Office

Nachdem der erste Tag im Office so gut verlaufen ist, startete ich voll motiviert in den zweiten. Keine Spur von Hungergefühl! Da die Säfte so lecker sind, freute ich mich schon auf den anstehenden Tag und probierte Mittags die Brokkoli/Spinat/Limetten Suppe: quietschgrün und sehr lecker! Da ich immer noch recht viel aufzuarbeiten hatte, blieb das Wassertrinken leider wiederum ein bisschen auf der Strecke. Diesmal musste ich noch meinen Nachmittag ein wenig anders gestalten, da ich mich nach der Arbeit gleich mit einer Freundin traf und dann weiter in die Wiener Stadthalle zum Konzert von Santana fuhr. Da blieb danach keine Zeit für meine Säfte, somit trank ich meine Mandelmilch bereits um 4 Uhr Nachmittags, was aber auch unproblematisch war. Auch der Kaffeeklatsch mit meiner Freundin verlief problemlos, und auch hier bekam ich komischerweise kein Hungergefühl, obwohl sie vor mir sogar etwas aß. Da hatte sich anscheinend ein Schalter im Kopf umgelegt, und ich war voll auf Detox eingestellt. Während des Konzerts trank ich brav mein stilles Wasser (um  €4,-!), um hier ein wenig aufzuholen. Dies tat mir aber auch gut und ich merkte, wie ich – je mehr ich trank – ein anderes Durstgefühl bekam. Ich bin nämlich ein Mensch, der leider viel zu wenig trinkt. Auch mein Durstgefühl ist nicht mehr da, somit vergesse ich auch leichter auf mein Wasser. Dadurch, dass ich die letzten Tage so viel Flüssigkeit zu mir genommen hatte, kam auch wieder mein gesundes Durstgefühl zurück.

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FAZIT:

Leider waren es nur 2 Tage! Diesmal hätte ich 3 Tage problemlos geschafft – im Gegensatz zur letzten Kur – vielleicht sogar 5 Tage. Wobei ich davor wirklich Respekt habe. Sich 5 Tage nur flüssig zu ernähren ist echt hart und verlangt viel Disziplin. Durch die Integration der Suppen in meinen Detoxplan fiel es mir diesmal auch viel leichter, da ich jeden Tag wenigstens etwas Warmes zu mir nahm. Und dadurch, dass ich ein Mensch bin, dem sowieso sehr schnell kalt wird und mir letztes Mal so richtig kalt wurde, sodass ich daheim meistens nur mehr in der Decke eingewickelt war, sind die Suppen – die wirklich lecker schmecken und vor allem kaum erhitzt wurden, sodass alle Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben – unverzichtbar für mich geworden. Ein großer Pluspunkt ist hier auch, dass ihr euch beim Mittagessen zu euren KollegInnen ohne weiteres dazu setzen könnt, da die Suppe ja Mittags fällig ist. Somit verpasst ihr auch keinen wichtigen Klatsch & Tratsch im Office. Wichtig zu wissen ist auch, dass ihr bei einer Detox-Kur sehr sehr oft auf die Toilette müsst, was aber normal ist und auch gewollt, da der Körper ja in dieser Zeit entgiftet. Dies war im Office teilweise bei Meetings ein bisschen lästig, deshalb habe ich sicherheitshalber meine KollegInnen vorgewarnt und offen von meiner Saftkur erzählt. Auch beim Treffen mit meiner Freundin war dies Thema und beim Konzert am Abend hatte ich Gott sei Dank einen Randplatz, sodass ich ungestört den Raum verlassen konnte.

Ihr seht, eine Saftkur muss zwar gut überlegt und geplant werden, sie muss aber nicht unbedingt auf die heiligen Wochenenden fallen, wo man ja meistens sündigt aufgrund von Familienbesuchen, Feiern etc. Die Kur lässt sich perfekt in den Arbeitsalltag integrieren, und mit ein bisschen Vorwarnung an die unmittelbaren KollegInnen ist dies auch kein Problem. Probiert es am besten selbst aus! Ich freue mich jedenfalls auf meine nächsten Saftkuren und werde sie jedenfalls fix in meinen Arbeitsalltag integrieren.

**Ani**

P.S.: Die Rote Rübe/Süßkartoffel Suppe habe ich mir noch am 3. Tag gegönnt 🙂

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