Roadtrip Apulien: Einmal Italien und wieder zurück

Endlich Urlaub! Ich fühle mich wie am Strand in Mexiko: das Wasser ist so glasklar, sehr sauber und schimmert in den schönsten Farben. Ein Traum! Bis mir diese Sätze jedoch in den Sinn kamen, war es doch ein langer und vor allem nervenaufreibender Weg….

Als wir uns entschlossen, unseren gemeinsamen Sommerurlaub 2016 in Süditalien – Apulien zu verbringen, konnte ich es kaum erwarten. Die Bilder, die wir im Internet fanden, waren ein Traum: es gab Sandstrände, Klippen, einsame Buchten uvm. Ich freute mich ganz besonders, da das Flugzeug und ich noch nicht die besten Freunde sind und ich somit keine Langstreckenflüge schaffe. Dies war eine tolle Alternative, auch mit kurzer Flugzeit, eine tolle und einzigartige Landschaft erleben zu können.

Die Vorbereitung:

Bereits ein halbes Jahr vorher suchten wir die passenden Flüge – ja, es wurden leider 2 Flüge, da kein direkt Flug verfügbar bzw. zu teuer war. Somit buchten wir einerseits den Flug nach Rom (AirBerlin) und andererseits den Anschlussflug nach Bari (Alitalia). Via Google Maps stellten wir unsere Route für den Roadtrip zusammen. Da wir beide nicht die typischen „ich bleibe 2 Wochen im selbe Hotel all inclusive“-Typen sind, kam für uns nur ein Roadtrip per Mietauto in Frage. Wir suchten uns Städte/Orte etc. heraus, die wir unbedingt besuchen wollten und schauten dann auf booking.com nach geeigneten Apartments. Schlussendlich buchten wir auch gleich online unser Mietauto, sodass unsere 2wöchige Reise voll durchgeplant war und wir ohne Sorgen und Stress in den Urlaub fliegen konnten.

Freitag, 19:00 Uhr – Flughafen Wien Schwechat

Nach getaner Arbeit, ging es per Schnellbahn zum Flughafen Wien Schwechat. Wir checkten leider als letzte ein, da ein Online-Check in aufgrund des Gabelfluges nicht möglich war (danke Alitalia!). Hieß, dass wir keine 2 Sitzplätze nebeneinander bekamen. Meine Nerven hielten aber stand und so kamen wir ohne Probleme in Rom nach einem einstündigen Flug an. Dort herrschte leider heilloses Chaos, da das Bodenpersonal kurzerhand in den Streik getreten war – es spiele ja gerade Italien gegen Schweden bei der EM. So kam es auch, dass nur 1 Flug nach Bari angezeigt wurde, von dem wir ausgingen, es wäre unserer. Falsch gedacht! Nur da war es schon zu spät: Als uns dieses Missverständnis auffiel, fanden wir erst recht unser Gate nicht. Wir sprinteten zum nächsten Alitalia Schalter, wo wir nachfragten, was mit unserem Flug geschehen ist – wir wussten ja nicht einmal, ob dieser gecancelt wurde. Die nette Alitalia-Dame hinter dem Schalter, schnaufte uns ohne weiteren Kommentar an: „That’s your fault! No, that’s your fault!“ Wir wussten im ersten Moment gar nicht wie uns geschah und fragten deshalb noch ruhig nach. Sie erklärte uns kurz und ganz schroff, dass es unsere Schuld ist, dass wir den Flug verpasst hatten und sie könne hier nichts mehr für uns tun. Wir sollten doch zu einem anderen Alitalia Schalter gehen, der aber am ganz anderen Ende des Flughafens liegt. „Das fängt ja gut an“, dachte ich mir und hetzte zum anderen Terminal.

Freitag, 23:00 Uhr – Flughafen Fiumicino Rom

Ab diesem Zeitpunkt nahm die Odyssee ihren Lauf: stundenlanges Warten in der Schlange der Alitalia, neben gefühlten 50 anderen Personen, teilweise mit Kleinkindern, die wir dann vorließen und weiteres herumrennen von einem zum nächsten. Das gute war, dass wir den Flug umbuchen konnten und wir ein Hotel für eine Nacht zur Verfügung gestellt bekamen. Blöd war nur, dass dieser nächste freie Flug nach Bari erst Sonntag Vormittag startete und wir noch immer ohne Gepäck da standen. Um dieses zu holen, schickten sie uns wiedermal durch die Sicherheitskontrolle zum Gepäcksband 9. Laut Anweisung sollten wir ein wenig warten, dann würde unser Gepäck dort auftauchen. Gesagt getan! Es warteten jedoch schon länger eine Handvoll anderer Personen, die genau dieselbe Info wie wir erhalten hatten. Um 1 Uhr früh – man bedenke, ich war seit 5 Uhr früh wach – warteten wir immer noch am Gepäcksband 9, vergeblich. Was blieb uns anderes übrig, als uns wiederum bei einem Schalter anzustellen. Eine weitere nette Dame der Alitalia, die uns keines Blickes würdigte, gab uns nur kurz die Auskunft, dass die andere nette Dame davor uns eine falsche Info gegeben hatte, denn hier würde kein Gepäck mehr ankommen. Sie könne uns aber auch nicht sagen, wo unsere beiden Koffer derzeit sind – darauf hat sie keinen Zugriff (ja genau…!). Sie nahm wenigstens unsere Daten und jene des Gepäcks auf und gab uns zur Beruhigung ein kleines Notfall-Package, bestehend aus Zahnbürste, Nagelfeile und noch weiteren kleinen Utensilien. Und das soll mein Equipment für die nächsten 2 Tage in Rom sein? OMG!

Samstag, 02:30 Uhr – Flughafen Fiumicino Rom

Ja, richtig gelesen – nach fast 24 Stunden auf den Beinen (und das innerhalb Europas!), befanden wir uns zu dieser Zeit immer noch am Flughafen in Rom und cancelten inzwischen unser gebuchtes Hotel in Bari. Stand war folgender: Wir hatten einen neuen Flug & ein Hotelzimmer für eine Nacht – was wir nicht hatten: unser beider Gepäck sowie ein Taxi zu diesem Hotel. Die äußerst freundlichen und kompetenten MitarbeiterInnen der Alitalia (ihr merkt meine Ironie), schickten uns deshalb zu einem Sammelplatz, an dem ein Flughafen Shuttle uns abholen und in das Hotel bringen sollte. Als wir dort ankamen, war alles wie leergefegt – eh klar, um diese Uhrzeit war kein Shuttle-Bus noch irgendwo hin unterwegs. Deshalb ging es den ganzen Weg wieder zurück zum Schalter. Auf Nachfrage bei der Mitarbeiterin sagte sie nur kurz und schroff, wir sollten doch einfach auf den nächsten Bus warten. Der käme um 8 Uhr früh. Da gingen auch meine Nerven durch und ich fragte sie, ob das denn wirklich ihr ernst sei, dass sie uns weitere 5 Stunden hier auf diesen Flughafen verbringen lässt?! Schlussendlich begleitete sie uns zu einem Taxistand und bezahlte uns ein Taxi, welches uns in das gebuchte Hotel brachte. Um ca. 4 Uhr früh lagen wir dann endlich im Bett.

Samstag, 09:00 Uhr – Regent Hotel Rom

Die Nacht war ruhig, aber kurz. Komisch, so ohne Gepäck. Da passte wiederum das alte Sprichwort: „Man weiß erst Dinge zu schätzen, wenn sie nicht mehr da sind!“ Gut, dass ich meine Brille doch noch eingepackt hatte, sonst wäre ich blind durch Rom gelaufen. Was blieb uns anderes übrig, als das beste draus zu machen und uns das schöne Rom anzusehen. Natürlich ging es vorrangig zu den Einkaufsstraßen, wo erstmals eine kurze Hose und ein paar T-Shirts gekauft wurden. Dann bummelten wir weiter durch die aufgeheizten Gassen Roms, mitten unter tausenden Touristen. Ich muss zugeben, so richtig in Laune war ich nicht, da ich mich so sehr auf Strand und vor allem Ruhe gefreut hatte, dass ich die tollen Schauplätze Roms gar nicht so genießen konnte. Nicht einmal das Shoppen machte mir Spaß – und das heißt was!

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Das tolle Essen und auch das italienische Flair, ließen uns wenigstens für ein paar Stunden unseren Frust und das fehlende Gepäck vergessen. Trotzdem gingen wir früh ins Bett, um überpünktlich am nächsten Tag am Flughafen zu sein. Vielleicht klappte es ja dann mit unseren Koffern.

Sonntag, 06:00 Uhr – Regent Hotel Rom

Wir checkten gleich in der Früh – ohne Frühstück – aus, sodass wir ja pünktlich am Flughafen waren. Weitere Fauxpas wollten wir unbedingt vermeiden. Gut war’s, denn die öffentlichen Verkehrsmittel fuhren in Rom Sonntags auch nicht regelmäßig. Angekommen beim Alitalia Schalter, checkten wir ein und versuchten dem überaus kompetenten Alitalia Mitarbeiter unsere (Gepäcks)Lage zu schildern. Nach kurzem Getippse, meinte er nur kurz und knapp, dass die Koffer nun mit an Bord seien. Ich konnte es kaum glauben! Es ging mir aber alles viel zu schnell und einfach, deshalb fragte ich zwei weitere Male nach, ob unser Gepäck nun wirklich an Bord sei. Er bejahte dies, und ich wusste nicht, ob ich mich nun wirklich freuen konnte.

Sonntag, 13:30 Uhr – Flughafen Bari

Angekommen in Bari, warteten wir geduldig mit den anderen Reisenden beim Gepäcksband auf unsere Koffer. Ja, dreimal dürft ihr raten: Sie kamen natürlich nicht an. Mit ca. 20 anderen PassagierInnen stellten wir uns wiederum beim „Lost & Found“ an, als dass wir nicht schon genug Stunden mit Warten verbracht hätten. Wir waren mit unseren Nerven schon recht am Ende und wollten am liebsten wieder nach Wien zurück. Die Dame beim Schalter interessierte sich für unsere Anliegen eigentlich überhaupt nicht. Sie gab uns den Rat, nachmittags nochmals hier anzurufen, denn da kam die nächste Maschine aus Rom an. Toll! Was bleib uns anderes übrig, als unser bereits reserviertes und bezahltes Mietauto abzuholen und in unsere gebuchte Unterkunft zu fahren. Dies klappte sehr gut und auch der Vermieter hatte ein offenes Ohr für unsere letzten Horrortage. Wir wurden mit einer der köstlichsten Pizzen, die ich je gegessen hatte, belohnt und fuhren dann weiter zu unserem gemieteten Trullo. Ich war schon so gespannt, wie es denn sein wird, in diesem runden Steinhaus zu übernachten. Trulli (= Mehrzahl von Trullo) sind in Süditalien überall zu finden und stehen dort schon seit hunderten von Jahren. Eine alte Bautradition sozusagen. Das Spezielle an diesen Häusern ist, dass sie komplett aus Stein und Lehm gebaut wurden und somit im Sommer kühl und im Winter warm halten. Neben dem tollen Essen, war dies das erste wirklich großartige Erlebnis unseres bisherigen Urlaubes.

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Wir hatten somit ein riesengroßes Grundstück inklusive eigenem Haus nur für uns alleine. Auch in der Nacht war es total ruhig und idyllisch – keine Sorge, es ist alles versperrbar, sodass kein unerwünschter Gast auf einmal vor dem Bett stehen konnte. Im Trullo selbst schliefen wir also, im Nebengebäude befanden sich dann eine voll ausgestattete Küche sowie ein Bad inkl. Dusche und Waschmaschine. Diese war übrigens unsere Rettung für die kommenden Tage – unser Gepäck war nämlich immer noch nicht aufgetaucht.

Montag, 08:00 Uhr – Carovigno

Ein Großeinkauf musste her – unbedingt! Deshalb ging es mit leeren Mägen in den nächsten großen Supermarkt, wo wir uns mit Lebensmittel für die nächsten Tage eindeckten. Doch nicht nur das: Da wir ja keinen Bikini, Badehose, Strandtuch, Sonnencreme etc. hatten, mussten diese unabkömmlichen Dinge erstmals beschafft werden. Wir bekamen den Tipp, dass es Montags einen kleinen Markt gab, wo sie recht günstig u.a. solche Gegenstände verkauften. Perfekt! Ich schnappte mir den ersten Bikini, der mir ins Auge stach, bezahlte € 9,- dafür und ab ging es an den Strand. Endlich Sand zwischen den Zehen, nach der Tortour der letzten Tage. Doch an sowas wie Entspannung war nur bedingt zu denken. Nach einem wunderschönen Tag am Strand, klingelte plötzlich das Handy meines Freundes: ein Alitalia Mitarbeiter meldete sich, dass sie 1 Koffer gefunden hatten! Mir schoss sogleich durch den Kopf: „Das ist sicher nicht meiner!“ Naja, wenigstens konnte sich einer von uns beiden darüber freuen. Wer dies sein sollte, würden wir am nächsten Tag erfahren.

Dienstag, 09:00 Uhr – Carovigno

Wir verbrachten den Tag mit gemischten Gefühlen. Nichts desto trotz, stand auch ein wenig Sightseeing am Programm. Wir fuhren in die berühmte weiße Stadt Apuliens Ostuni. Das Zentrum war wirklich komplett in weiß gehalten, wunderschön! Der Ausflug lohnte sich wirklich. Ich entdeckte sogar ein kleines Café, wo es tatsächlich einen Soja-Matcha-Latte gab und der Besitzer sogar ein paar Worte Deutsch sprach. Mehr brauchte ich nicht für mein Glück.. naja, vielleicht doch: meinen Koffer!!!

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Am Nachmittag konnten wir uns endlich den gefunden Koffer abholen und ….  es war sogar meiner!! War für ein Glück!! Meine Klamotten, meine Kontaktlinsen, meine Cremen – alles war wieder da!! Das war ein Gefühl wie Geburtstag und Weihnachten zusammen. Nur mein Freund stand bedröppelt neben mir, was meine Freude gleich wieder dämpfte. Er schlug vor, zum nächstgelegenen Flughafen nach Brindisi zu fahren – auf gut Glück – vielleicht war ja dort sein Koffer aufgetaucht. Falls dies nicht der Fall sein sollte, so konnte er gleich in Brindisi sein gesamtes Hab und Gut nachkaufen. Gesagt getan und so ging es auch schnell nach Brindisi. Ich wartete im Auto und nach 10 Minuten kam er auf einmal mit seinem Koffer in der Hand auf mich zugerannt. Dieser stand einfach beim „Lost & Found“ herum, doch keiner kontaktierte uns! Wahnsinn! Ja wenigstens waren wir beide auf einen Schlag glücklich und ohne weitere Sorgen. Der Urlaub konnte nun endlich beginnen! Die nächsten Tage testeten wir die Beachclubs/Lidos in der Umgebung und verbrachten die Zeit chillend am Strand.

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Ein weiteres Highlight des Roadtrips war der Ausflug in die Trullo-Stadt Alberobello, die nur aus diesen lustigen runden Steinhäuschen bestand. Dort wurden wir leider so richtig abgezockt: Mir wurde ein Gläschen Wein untergejubelt, welches mich schlussendlich € 12,- kostete! Trotzdem lag so viel Charme durch diese entzückenden Häuschen in der Luft.

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Samstag, 13:00 Uhr – Otranto

Nachdem wir 6 Tage in Carovigno verbrachten, ging es weiter auf der Landkarte. Die nächste Unterkunft befand sich in der Nähe von Otranto, einer kleinen süßen Hafenstadt, die wir Abends erkundeten. An jeder Ecke war ein kleiner „Kirtag“ aufgebaut, wo man mit jeglichen Nahrungsmitteln versorgt wurde. Wir entschieden uns aber für eine Pizzeria, die sich direkt neben dem Meer befand. Toller Ausblick und tolles Essen – hier wurden wir eigentlich nie enttäuscht. Auch unsere Unterkunft, eine kleine Masseria außerhalb der Stadt, war sehr gemütlich. Einziges Manko: Die Wände der Zimmer waren sehr dünn und so hörten wir eigentlich jedes noch so leise Geräusch durch. Aber für 1 Nacht vollkommen in Ordnung.

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Sonntag, 13:00 Uhr – Gagliano del Capo

Nachdem wir schon über 1 Woche in Italien unterwegs waren, wurden wir mit der schönsten Unterkunft überhaupt belohnt! Versteckt in diesem kleinen Örtchen, welches eigentlich 5.000 Einwohner hat, aber viel kleiner wirkt, names Gagliano del Capo, befindet sich das Häuschen La Corte dei Pirri, welches 2 Apartments zur Verfügung stellt. Diese liegen ein wenig versteckt in einer kleinen und ruhigen Seitengasse. Wir bekamen jenes im oberen Teil des Hauses, wo wir nur ein paar Stufen hinauf zur Dachterrasse hatten. Ein grandioser Ausblick! Das Frühstück wurde großteils selbstgemacht und mit heimischen Lebensmitteln, was man natürlich schmecken konnte. So bietet ein traditionelles italienisches Frühstück immer Abwechslung zwischen deftigen und süßen Speisen. Gut, dass wir diesmal 2 Nächte gebucht hatten. Hier ließ es sich nämlich gut länger bleiben.

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Aber nicht nur die tolle Unterkunft war ein Highlight: Nur ein paar Gehminuten entfernt lag der berühmte Ciolo (ausgesprochen: Dschoolo), wo die geübten Jugendlichen aus der Gegend von den teils über 10 Meter hohen Klippen in das Meer sprangen. Wir hörten, dass sogar welche den Mut aufbrachten und dort von der Brücke sprangen bzw. dass es auch bereits Todesopfer dabei gab. Ist natürlich nicht ungefährlich und erfordert jahrelange Übung, denn es kommt hier sehr auf die Sprungtechnik an. Weiters konnten wir dabei sein, wie die ItalienerInnen voller Emotionen ihre Fußballmannschaft anfeuerten. Dafür gingen wir in ein kleines Café bzw. Bar, wo sich Jung & Alt trafen und beim EM-Spiel Italien gegen Spanien alles für ihre Mannschaft gaben.

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Dienstag 11:00 Uhr  – Gagliano del Capo

Nach einem großartigen und üppigen Frühstück brachen wir zu unserer vorletzten Station auf und fuhren in Richtung Porto Cesareo. Wir fuhren übrigens immer an der Küste entlang und nicht durch das Landesinnere. So kamen wir an den tollsten und einsamsten Plätzen vorbei, wo wir teilweise kurz hielten, um uns im Meer abzukühlen. Unsere Route führte uns auch durch die Stadt Leuca, die durch ihren Leuchtturm berühmt geworden ist, von dem man übrigens einen tollen Ausblick auf die Stadt hat (siehe Titelbild des Beitrags).

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In Porto Cesareo angekommen, war unsere Unterkunft leider nicht gleich aufzufinden, da sie etwas außerhalb lag, was ja eigentlich gut war, da es dann auch in der Nacht ruhig war. Nach ein paar Anläufen, wurden wir aber fündig. Auch diese kleine Anlage mit Apartments war ein Traum. Das anfängliche Pech, wandelte sich dann wirklich in Glück! Die Zimmer waren hell und freundlich und auch das Frühstück war reichhaltig und ausgiebig. Die Lidos in der Umgebung waren traumhaft schön: kilometerlanger Sandstrand und sauberes, klares, blaues Wasser! Darüber hinaus entdeckten wir abends eine Masseria, bei der wir mit tollem veganen Essen verwöhnt wurden, bis wir nicht mehr konnten. Dies war wirklich ein Glücksgriff!

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Donnerstag 13:30 Uhr – Bari 

Das war’s mit dem traumhaften Sandstrand! Die letzten 2 Tage unseres 2wöchigen Urlaubs verbrachten wir noch in Bari, da wir die Stadt ja aufgrund des Horrorszenarios in Rom nicht kennenlernen konnten. Dies holten wir nun am Ende unseres Urlaubs nach. Gut war’s! Bari ist eine tolle Stadt mit großartigem Flair! Von großen Einkaufsstraßen bis zu ruhigen Plätzen direkt am Hafen und Bademöglichkeiten hat sie alles zu bieten. So genossen wir die restliche Zeit, bevor es am Freitag in der Früh wiederum in Richtung Flughafen ging. Es ging nun auch wirklich nichts mehr schief und wir kamen dann doch noch gut erholt mit unserem Gepäck am Flughafen in Wien Schwechat an.

**Ani**

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5 thoughts on “Roadtrip Apulien: Einmal Italien und wieder zurück

  1. Wow, ich litt mit dir beim Lesen….. 😦 freut mich, dass ihr doch noch einen schönen Urlaub hattet! LG, Caro Eh

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