Die Geschichte vom frühen Vogel

Liebt ihr Geschichten genauso wie ich? Ja? Hier entlang und los gehts!

Heute möchte ich euch nämlich die Geschichte von jenem Vogel erzählen, der immer sehr früh wach und somit auch der erste bzw. der schnellste ist. Keine Angst, ich habe keine Ambitionen auf einmal Kinderbuchautorin zu werden. Der kleine Vogel steht für all jene Menschen, die – wie ich – früh aufstehen und somit die ersten im Büro sind.

Viele von euch werden sich nun denken: OMG, das könnte ich nicht! Oder: In der Früh kannst du mich vergessen, da schaff ich gar nichts! Wenn ihr euch mit dem Thema gar nicht identifizieren könnt, dann bitte klickt schnell diese Seite auch schon wieder weg. Solltet ihr aber für dieses Thema offen sein oder vielleicht selbst schon mit dem Gedanken gespielt haben, dieses „Experiment“ auszuprobieren, dann bitte passt jetzt gut auf:

Mein Wecker läutet jeden Tag um 5 Uhr in der Früh. Dann mache ich mich schnell im Bad fertig, schminke mich, ziehe mich an und los geht’s zum Bus, der mich dann kurz vor 6 Uhr schon in Richtung UBahn befördert. Da ich schon fast außerhalb von Wien wohne, dauert der Weg in meine Arbeit zwischen 45 und 60 Minuten. Diese Zeit nutze ich um meine diversen Social Media Accounts zu screenen, private Mails zu beantworten oder auch einfach um zu lesen. In der Arbeit angekommen, bin ich meistens die erste im Büro, drehe meinen PC auf, bereite mir noch einen Tee zu (den brauche ich um richtig aufzuwachen) und dann checke ich schon die ersten Mails. Übrigens: Falls ihr ein paar Tipps für mehr Effizienz & Produktivität benötigt, könnt ihr hier mal reinschauen.

Ja, es ist hart! Aber: Ich könnte diese Routine nicht aufgeben, da ich diese Ruhe in den frühen Morgenstunden einfach liebe! Man kommt noch wenig gestresst in die Arbeit, weil die Straßenbahn, Ubahn etc. noch nicht so voll ist bzw. die Ausfälle bei den Öffis meistens erst später passieren. Es ist auch die Ruhe da, die Mails zu checken, zu sortieren, zu priorisieren, Aufgaben vorzubereiten und das wichtigste: Falls der/die ChefIn mal dringend etwas benötigen soll (und dies auch manchmal am Wochenende per Mail kundtut), so kann man dies ohne Störungen durch KollegInnen oder Telefonate bereits in der Früh vorbereiten. Wenn dann der/die Vorgesetzte ins Büro kommt, ist meistens schon alles fix und fertig. Diese „Bomben“ konnten somit schon entschärft werden und die nächsten können schon kommen! 🙂

Wenn ihr morgens ganz ohne Stress bereits wichtige oder Dinge, die eben erledigt gehören, bereits abhaken könnt, bringt das zudem auch einen großen Motivationsschub für den Tag mit. Dieses Gefühl wenn eure To Do Liste immer kürzer wird – unbezahlbar. Und wenn dies gleich am Morgen eintritt, bevor andere vielleicht erst gerade ihren PC aufdrehen – noch unbezahlbarer. Ein weiterer Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden darf (der nur leider nicht auf alle arbeitenden Personen zutrifft) ist jener, dass wenn ihr früher beginnt, es auch bedeutet, dass ihr früher das Büro verlassen könnt. Somit habt ihr fast den ganzen Nachmittag Zeit, um euch euren FreundInnen, Hobbys etc. zu widmen. Wie gesagt, dies trifft leider nicht auf alle zu (mich eingeschlossen).

Zusammengefasst hier nochmals alle positiven Aspekte, welche der frühe Vogel nutzen kann:

  1. Der Tag beginnt ruhiger und stressfreier („Bomben“ können somit in Ruhe entschärft werden)
  2. Es sind noch keine KollegInnen da, die für Ablenkung sorgen (für ein paar Tipps gegen sogenannte „Zeitfresser“, einfach hier klicken)
  3. Die Energiereserven sind noch vollgeladen, der Kopf ist noch frei und die Ideen können fließen
  4. Der Motivationskick in den Tag, wenn dringende oder schwierige Aufgaben gleich morgens erledigt sind (dieser Motivationsschub hält meist den ganzen Tag an)

Diese Punkte sprechen ja wohl für sich, oder? Wenn ihr dieses Experiment mal wagen wollt, aber noch mit eurem Wecker auf Kriegsfuss steht, dann schaut mal in das Video unterhalb rein. Es liefert Tipps, wie ihr eure Morgenroutine so gestalten könnt, dass ihr gut aus dem Bett und weiter ins Büro kommt.

 

Mich würde natürlich sehr interessieren, wie eure morgendliche Routine aussieht – seid ihr frühe Vögel oder doch eher Nachtschwärmer, die schwer aus dem Bett kommen? Habt ihr Tipps & Tricks auf Lager?

**Ani**

 

One thought on “Die Geschichte vom frühen Vogel

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