Escape the room / Vienna

„Ein bisschen wie Indiana Jones – nur in Wien!“ Genau so könnte man es beschreiben, wie ich mich letzte Woche bei unserem Abteilungsevent gefühlt hatte. Wie es war, mit 4 KollegInnen in einem kleinen Raum knifflige Aufgaben zu lösen – und ob wir den goldenen Schlüssel als erstes Team gefunden haben, lest ihr hier.

Ich hatte vorher nur via Facebook durch ein paar Freunde von „Escape the room“ gehört. Bis dato dachte ich immer, dass man hier in einem engen Raum eingesperrt wird und Aufgaben lösen musste, damit man wieder rauskommt. Dadurch, dass verschlossene Räume nicht gerade das sind, was ich mir am meisten wünsche, war dieses Adventure damals für mich auch schon gestorben.

Als nun mein Chef mit der Idee auf uns zukam, gab es kein zurück mehr. Ich muss dazu sagen, dass jedoch nicht alle Räume verschlossen werden. Die Tür wird zwar geschlossen, ein rauskommen war aber immer möglich. Trotzdem ging ich mit einem gemischten Gefühl zu diesem Event. Wir waren übrigens bei den Time Busters am Standort „Mosergasse“ im 9. Bezirk, ganz zentral gelegen, bei der U4 Station „Rossauer Lände“.

escape-the-room_1

Dort angekommen wurde mein Gefühl nicht gerade besser, da bereits der Eingangsbereich sehr eng war. Unsere Abteilung ist relativ groß, somit waren wir 18 Personen, die bespaßt werden wollten. Wir wurden zu Beginn sehr freundlich begrüßt und hatten noch ein wenig Zeit um die vielen Sprüche, Namen, Gruppen, Zeiten etc., aber vor allem die Bestzeiten von den anderen SpielerInnen, die es bereits geschafft hatten, an den Wänden zu bewundern.

escape-the-room_2escape-the-room_3escape-the-room_4

Als nun endlich alle angekommen waren (bei 18 Personen dauert dies natürlich immer ein bisschen 🙂 ), konnte es auch endlich losgehen. Zuerst mussten wir alle ein Papierstückchen ziehen, wo unsere jeweilige Mission geschrieben stand. Dieses Vorgehen fand ich sehr gut, da es so keine vorherige Gruppenbildung gab. Sonst würde man sowieso immer mit den selben Personen eine Gruppe bilden. Ich zog also die Mission „Tempel“. Bei dieser Mission mussten wir sogar gegen eine andere Gruppe spielen, denn ansonsten spielt man als Team alleine gegen die Zeit. Ziel war es hier, schnellstmöglich den goldenen Schlüssel zu finden. Die Maximalzeit beträgt übrigens bei jedem Spiel 60 Minuten. Schafft man es in dieser Zeit nicht an sein jeweiliges Ziel, so wird das Spiel abgebrochen und aufgelöst.

escape-the-room_5escape-the-room_6

Es konnte auch schon losgehen: Wir wurden in einen sehr schwach beleuchteten Raum geführt, der wirklich sehr an einen Tempel bzw. mich persönlich an Indiana Jones erinnerte. In der Mitte stand ein großer Holztisch, mit ein paar Utensilien darauf. Die Türe ging zu und die Zeit begann zu laufen, was man auf einem TV-Gerät mitverfolgen konnte. Weiters blinkten manchmal Symbole auf, so wusste man, dass die andere Gruppe bereits einen Schritt weiter war, als man selbst. Ja, sehr gemein! Da wird man noch zusätzlich unter Stress gesetzt 🙂

Jedenfalls musste man als Gruppe gut zusammenarbeiten, sonst kam man nicht weit. Im Raum waren so viele kleine Hinweise versteckt, überall hingen Zahlenschlösser, die man mit Hilfe irgendwelcher Codes knacken musste, um eben wieder einen Schritt weiter zu kommen, und sehr viele kleine Schlüssel lagen herum bzw. mussten gefunden werden. Es war teilweise sehr gefinkelt, wobei unser „Coach“ (ein Mitarbeiter der Time Busters) immer wieder in den Raum kam und uns kleine Hilfestellungen gab.

Wie uns unser „Coach“ im Nachhinein sagte, lagen wir zu Beginn der Challenge recht weit vorne, dann verzettelten wir uns leider bei ein paar Aufgaben und so gewannen unsere KollegInnen mit nur ca. 2 Minuten Vorsprung. Sehr ärgerlich! Trotzdem können wir stolz auf uns sein, weil wir in einer doch großen Stresssituation als Team sehr gut zusammenarbeiteten.

escape-the-room_7

Fazit:

Obwohl ich anfangs sehr skeptisch gegenüber diesem Spiel war – schon alleine wegen diesen kleinen engen Räumen, bin ich doch sehr überrascht worden. Die Zeit drinnen im Raum ist wirklich sehr schnell vergangen, da ja auch das Hirn auf Hochtouren läuft aufgrund der recht kniffligen Aufgaben. Es hat wirklich großen Spaß gemacht! Außerdem lernt man seine KollegInnen bzw. Freunde, je nachdem, mit wem man spielen möchte, von einer andere Seite kennen. Es ist ja doch eine gewisse Stresssituation, welcher man hier ausgesetzt wird. Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass wir alle recht kompliziert gedacht haben und teilweise die Lösungen dann doch simpel waren. Vielleicht lag dies auch daran, dass wir 4 Mädels und 1 Bursch waren 🙂

Ich kann diese bzw. alle anderen Challenges (es gibt ja noch viele viele mehr) nur jeder/jedem von euch empfehlen! Probiert es mal aus!

**Ani**

4 thoughts on “Escape the room / Vienna

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s