Think outside the Box! Es ist so leicht, wie es sich anhört…

Innovation, Kreativität, Ideengenerierung – das sind die Schlagworte, die gerade in aller Munde sind. Der Kampf um die besten Ideen und Business Modelle hat begonnen, denn der Markt ist derzeit so hart umkämpft wie noch nie. Traditionelle Großunternehmen kämpfen gegen junge Start Ups, die den Markt mit innovativen Ideen überschwemmen. Jede/r ArbeitnehmerIn kann seinen/ihren Beitrag leisten, denn Ideenwettbewerbe oder Fokusgruppen sind in Unternehmen keine Seltenheit mehr. Doch wie kommt man eigentlich zu solchen kreativen Ideen?

Es ist längst nicht mehr der Fall, dass Unternehmen ExpertInnen „zukaufen“, um neue Business Modelle zu entwickeln. Sie setzen viel mehr auf eine spezielle Ressource, die sowieso im Unternehmen zu finden ist und welche auch noch einen unheimlich großen Mehrwert bietet: die eigenen MitarbeiterInnen! Jene Erfahrungswerte, die langjährige MitarbeiterInnen mitbringen, sind ein sehr wertvolles Gut, welches nicht unterschätzt werden sollte.

Ganz gleich, ob langjährige/r MitarbeiterIn oder Newbi – kreative Ansätze sind gefragt! Unternehmen müssen sich künftig abheben und mit Innovationen punkten. Der Punkt ist aber, dass MitarbeiterInnen trotzdem nicht das Gefühl haben, sie könnten etwas bewegen. Und das obwohl sich viele Firmen wirklich die Mühe geben, ihnen gewisse Rahmenbedingungen dafür zur Verfügung zu stellen, wie etwa inszenierte Ideenwettbewerbe etc. Viele von ihnen glauben nicht daran, dass gerade sie so eine zündende Idee haben könnten, die das ganze Unternehmen weiterbringen soll. Sie lassen sich deshalb gar nicht auf diesen Prozess ein und überlassen den „ExpertInnen“ die Arbeit.

Dabei kann jede/r von uns kreative oder gar innovative Ideen entwickeln. Natürlich ist es mit gewisser Arbeit bzw. Hartnäckigkeit verbunden und natürlich muss man sich auf den gesamten kreativen Prozess auch einlassen, aber es ist möglich. Eines vorab: Die besten Ideen kommen uns nicht an unserem Arbeitsplatz! Während der Arbeit sind wir so im Tagesgeschäft verhaftet, dass für kreative Ergüsse kaum Zeit bleibt. Meine Geistesblitze kommen mir entweder kurz vor dem Einschlafen, unter der Dusche, im Gespräch mit anderen oder aufgrund von Artikeln, Videos (bspw. Ted Talks) etc., die mich inspirieren. Darüber hinaus versuche ich mehr oder weniger regelmäßig meinen Kopf wieder frei von all den Gedanken, Einfällen, Sorgen etc. zu bekommen und zwar mit der Brain Dump Methode.

Doch Kreativität bzw. die Ideengenerierung kann man auch ganz systematisch angehen und zwar mit diesen 3 Schritten:

STEP 1: … get curious!

Die Grundvoraussetzung, um überhaupt diesen gesamten Prozess zu starten und erfolgreich sein zu können ist neugierig zu sein! Geht mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und wenn möglich, hinterfragt gewisse Dinge. Auch wenn ihr euch denkt, dass es in dem Moment vielleicht unsinnig ist. Doch kreative Köpfe hinterfragen alles, was in ihrer Umwelt vor sich geht. Als Vorbild könnt ihr euch Kinder nehmen. Für sie ist vieles relativ neu. Sie verstehen auch nicht gleich auf Anhieb was da vor sich geht und deshalb hinterfragen sie. Dieser Ansatz nennt sich übrigens „kid-like Approach“ und wird auch von den Masterminds bei Apple betrieben. Schwirren euch nun viele Ideen durch den Kopf, so könnt ihr diese mit der Methode des Brain Dumping strukturieren. Eine kleine Anleitung dazu findet ihr hier.

STEP 2: … get 2 work hard!

Dass eine erste Idee, gleich auch beim ersten Mal so funktioniert und ihr damit den Durchbruch schafft, ist sehr unwahrscheinlich. Denkt an die großen Erfindungen zurück: Bis beispielsweise die Glühbirne, so wie wir sie kennen, funktionierte, gab es mehrere Versuche davor, die scheiterten. Hier ist das Motto: Lasst euch nicht unterkriegen, bleibt dran und arbeitet hart! Scheitern gehört zu diesem Prozess dazu. Nehmt euch wiederum ein Beispiel an den großen Masterminds: Wie oft ist Steve Jobs gescheitert, bis er dann doch den großen Durchbruch mit Apple erreichte? Rückschläge gehören dazu, denn nur durch diese kann man über sich hinaus wachsen.

STEP 3: … get lucky!

Glück ist das Sahnehäubchen, welches dem gesamten Prozess den letzten Schliff gibt. Dies ist auch der einzige Step, den man nicht selbst steuern kann, aber es gehört einfach dazu. Nur durch Mut und Selbstvertrauen werden große Ideen geboren und nur wenn ihr den gesamten Prozess (Step 1 & 2) vertraut, so wird euch das Quäntchen Glück den großen Durchbruch bringen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass man sein Umfeld aktiv mitgestalten soll, und somit habe ich mich schon immer mehr in der Rolle der Gestalterin, denn der Nörglerin gesehen. Belastet mich eine Situation, so versuche ich diese zu ändern. So auch in der Arbeitswelt! Nur wenn man konstruktive Ansätze einbringt, ruft man Veränderungen hervor. Und dies ist ein stetiger Lernprozess, der uns bis an unser Lebensende begleitet. Wichtig ist nur, sich nicht unterkriegen zu lassen und trotz Rückschläge weiterzumachen, denn:

Failure is not the opposite of success, it’s part of success!

**Ani**

13 thoughts on “Think outside the Box! Es ist so leicht, wie es sich anhört…

  1. Was für ein toller Beitrag meine liebe!!! Ich liebe deine Tipps 🙂 Jetzt bin ich aber sehr neugierig, was diese Brain Dump Methode betrifft 😀 Muss es auf jeden Fall ausprobieren 🙂

    ❤ Sara von

  2. Toller Post von dir – und vor Allem so richtig und wichtig uuuund motivierend! Ich gebe dir auf jeden Fall absolut Recht, was den Teil betrifft, dass die besten Dinge nicht am Arbeitsplatz entstehen! Auch die Tipps sind klasse. Muss sagen, dass ich von der ain Dump Methode noch nie im Leben was gehört habe -wirklich interessant.

    Grüße

    Nicky

    1. Hi Nicky! Vielen Dank für das tolle Feedback 🙂 Freut mich wirklich sehr, wenn ich dir auch ein paar neue Tipps vermitteln konnte! Schönen Nikolo und viel Spaß beim Brain Dumping 🙂 Ani

  3. Wahnsinn, wie sehr du mich mit diesem Beitrag motiviert hast … den muss ich unbedingt gleich meinem Freund zeigen … der hat nämlich ständig Ideen im Kopf … es scheitert lediglich an der Umsetzung bei ihm. 😉 Und diese Tipps!!! Richtig cool !!! ❤ Was ich allerdings noch etwas im Hinterkopf habe, ist die Schnelllebigkeit heutzutage … auch die besten Ideen gehen viel zu schnell unter, da der Markt einfach schon so überfüllt ist.

    1. Ooooh, vielen lieben Dank! Das freut mich aber! ❤ Ja stimmt, die Schnelllebigkeit ist echt ein harter Faktor, jedoch: Hartnäckigkeit zahlt sich auch hier jedenfalls aus! Ani

  4. Soo ein toller Beitrag!! und richtig motivierend, da bekomm ich gleich Lust mich nochmal hinter den Laptop zu setzen und drauf los zu tippen ^^
    Viele Ideen bekomme ich auch kurz vorm Schlafengehen oder aber wenn ich unterwegs bin.
    Echt super Beitrag, liebe Ani 😀

    Alles Liebe,
    Patricia

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