It’s all about the money! So bleibt am Ende des Monats doch noch Geld übrig

„Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig“ – als ich diesen Spruch gehört habe, musste ich lachen, denn ich habe mich darin wiedergefunden. Leider! Irgendwie geht es sich zumindest manchmal mit dem Geld über das Monat verteilt nicht so aus, wie ich es mir vornehme. Jetzt, in der Vorweihnachtszeit, ist es überhaupt hart, denn ich möchte ja meine Lieben ausreichend beschenken. Ja, und mir natürlich oben drauf auch noch etwas gönnen. Puh, wie soll sich das alles ausgehen?

Ich wurde so erzogen, dass ich mit Geld gut umgehen kann – ja, das würde ich so unterschreiben. Schon damals haben mir meine Eltern bewusst gemacht, dass man sich sein Geld gut einteilen muss bzw. natürlich auch selbst dafür verantwortlich ist, wie man dies bekommt und wofür man es schließlich ausgibt. Deshalb habe ich es als selbstverständlich angesehen, von Anfang an für mein Geld zu arbeiten. Wie ich euch hier schon erzählt habe, ging ich bereits neben meinem Studium den verschiedensten Nebenjobs nach, um mir Dinge leisten zu können, die ich eben gerne haben wollte.

Verzichten kam für mich nur sehr schwer in Frage, deshalb biss ich die Zähne zusammen und suchte nach Möglichkeiten, mich immer weiter zu optimieren. Dadurch, dass klassische StudentInnenjobs nicht so gut bezahlt werden und ich ja daran schwer etwas ändern konnte, musste ich eben auf der Ausgabenseite nach Optimierungsmöglichkeiten suchen. Über die Jahre hinweg, habe ich hier ein paar kleine aber feine Tipps gesammelt, die – wenn man sie mit viel Durchhaltevermögen und Disziplin durchzieht – richtig beim Geldsparen helfen können:

SAVE MONEY … with a little bottle

Wie bitte? Wie soll denn eine Flasche beim Geldsparen helfen können? Ganz einfach! Dies ist ein Tipp, der wirklich funktioniert und der sich auch recht leicht umsetzen lässt. Bei Ikea habe ich diese super süße Flasche, die eigentlich eine Vase ist, gesehen und musste sie gleich in 2facher Ausführung mitnehmen. Die eine wird wirklich als Vase benutzt, die andere stand nur so herum. Da funktionierte ich sie sogleich als Spardose um. Mich stört das viele Kleingeld in meiner Geldbörse. Zum einen habe ich sowieso nie Zeit an der Kasse in meiner Börse nach den geeigneten Cent-Stücken zu suchen, zum anderen bläht es nur unnötig meine Börse auf. Deshalb ab in die Flasche! Spätestens 1x im Monat wird meine Börse geleert, und mittlerweile kommen nicht nur die Kupferlinge in die Flasche, sondern auch 10-, 20- oder auch 50-Cent Münzen. Ich sage euch, da kommt einiges zusammen, wenn ihr mit der Flasche zu Bank geht.

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SAVE MONEY … with 1 Euro a day

Ein anderer Tipp, den ich selbst schon ausprobiert hatte, ist einer, der sehr viel Disziplin erfordert. Ich hatte mir damals gedacht: Wenn ich jeden Tag 1 Euro weglege, dann habe ich am Ende des Jahres (perfekt zur Weihnachtszeit) 365 Euro zusammen. Genug, um entweder noch Geschenke zu kaufen, oder mir selbst noch etwas zu leisten. Und 1 Euro am Tag wegzulegen ist nicht viel und nicht umständlich, den kann man schon auftreiben. Ich startete damals pünktlich per 1.1., denn da ist man ja noch recht motiviert, aufgrund der ganzen Vorsätze etc. Die ersten paar Monate lief es richtig gut, doch dann wurde ich ein wenig inkonsequent. Ich kürzte die ganze Aktion etwas ab und legte gleich zu Beginn des Monats 30 Euro in meine Sparkasse. Am Ende des Jahres hatte ich wirklich meine 365 Euro beisammen und war überglücklich.

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SAVE MONEY … with a checklist

Auch dieser Tipp erfordert Konsequenz und Selbstdisziplin. Er steht auch denke ich in jedem Ratgeber, wobei ich meistens an diese Ratschläge nicht ganz glaube. Doch ich musste ihn unbedingt ausprobieren und er hilft, in dem man ein wenig sensibilisiert wird und an das Spar-Thema strukturiert rangeht. Es geht um das Erstellen einer Einnahmen- und Ausgabenliste. Dies hört sich auch leichter an, als dann wirklich getan. Ich bin schon recht lange vor meinem Online-Banking gesessen und habe mir alle Fixkosten zusammengeschrieben. Am besten geht dies mittels Excel-Liste, da ihr dann gleich die Summen-Funktion nutzen könnt. Nach dieser ersten Aufstellung wusste ich zumindest, wie viel Geld ich noch für andere Dinge zur Verfügung habe. Als Selbsttest habe ich dann wirklich 1 Jahr lang, jede einzelne Rechnung aufgehoben und den Betrag notiert. Oft weiß man am Ende des Tages dann gar nicht mehr, wofür man sein Geld eigentlich ausgegeben hat – und dies sollte dem Abhilfe schaffen. Was es auch tat, nur ist es echt mühsam und 1 Jahr ist schon verdammt lange. Grundsätzlich hilft ja schon eine grobe Einnahmen- und Ausgabenaufstellung.

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Ich hoffe, es waren ein paar neue Ideen für euch dabei und ihr könnt vielleicht sogar einige Tipps umsetzen? Freue mich jedenfalls auf euer Feedback bzw. habt ihr ja ein paar eigene Lifehacks parat, um Geld zu sparen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen 🙂

**Ani**

15 thoughts on “It’s all about the money! So bleibt am Ende des Monats doch noch Geld übrig

  1. Sehr toller Beitrag, hat mir echt geholfen! 👍 Jeden Tag ein bisschen Geld zu sparen ist echt ne coole Idee, da kommt man anfangs gar nicht drauf wie viel Geld man sich so am Ende zusammenspart😁
    Dass ich kleine rote Centmünzen immer extra zum sparen beiseitelege, mache ich schon länger- wie du schon sagst, beim Einkaufen will man die meistens eh nicht verwenden und mühsam auszählen.

    Dein Kommentarformular ist übrigens echt schick, toller Blog und liebe Grüße 🙂

    Cat von kitcatx.blogspot.de

    1. Hi Cat! Vielen lieben Dank für dein Feedback! 🙂 Das freut mich sehr!
      Ja, manchmal sind es die kleinen Dinge, die schon eine große Wirkung haben können.. aber es erfordert doch eine gewisse Ausdauer 🙂 Alles Liebe, Ani

  2. Liebe Ani! Danke für die Tipps! Mit dem Kleingeld mach ich das genauso. Bzw haben da mein Freund und ich einen gemeinsamen Tel Aviv Beach Becher 😀 Mit Geld gehen wir dann immer schön essen!
    Das mit dem Euro am Tag werde ich echt versuchen, bei mir ist am Ende des Gelds immer noch so viel Monat übrig…

    xx, Trixi

    1. Hi Trixi! Ja, sehr chic der Tel Aviv Beach Becher 😉 Hauptsache man kann das Kleingeld irgendwo zusammensammeln… Ja, da kommt schon was zusammen! Musst mir dann berichten, wie es mit dem 1 Euro/Tag geklappt hat 😉 Bussi Ani

  3. Früher war ich immer Dauerpleite. Mittlerweile hab ich gsd einen guten Job und verdien ganz nett. Ich lebe leider sehr verschwenderisch, gönn mir gerne was und muss deswegen noch besser aufpassen, dass am Ende des Monats noch etwas über bleibt. Mittlerweile habe ich deswegen zwei Boxen daheim, wo ich jeden Tag mein Kleingeld aus der Brieftasche reinleere und monatlich geht auch etwas aufs Sparkonto. Man glaubt gar nicht wie viel an Kleingeld im Monat zusammen kommt. Ich werde zwar nie ein Sparefroh, aber für den Fall der Fälle oder sollte etwas kaputt gehen, bin ich vorbereitet 😉 Liebe Grüße Iris

  4. Super toller Beitrag den ich mir einmal zu Herzen nehmen sollte, denn ich muss gestehen ich lebe viel zu „gut“ und sollte wirklich mal öfter ein bisschen was zu Seite legen…

    Liebe Grüße

    Nicky

  5. Ich habe früher immer ganz brav gespart und habe als Kind schon ein schönes „Vermögen“ gehabt (für Kinder-Verhältnisse versteht sich ^^). Momentan muss ich am Monatsende auch nicht so wirklich kämpfen – Gott sei Dank!
    Aber ab und zu gebe ich auch total gern viel Geld aus. Der Dezember war vor allem recht heftig.. nicht nur Weihnachtsgeschenke, vor allem mich selbst habe ich richtig schön beschenkt 😉

    Den Tipp mit dem Kleingeld auf die Seite legen versuche ich auch hin und wieder, aber ich denke zu selten daran. Meist wird die Schachtel erst dann mit Kleingeld befüllt, wenn mir mein Geldbörserl zu schwer wird!

    Aber Ich muss sagen, es kommt einiges zusammen! Eine Kollegin/Freundin von mir hat letztens um die € 100,– zusammengespart! Also es zahlt sich auf jeden Fall aus 🙂

    Alles Liebe,
    Patricia

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