Wie wär’s mit ein bisschen mehr Freundlichkeit?

Habt ihr Vorsätze für das neue Jahr? Oft geht es bei diesen ja darum, sich selbst auf irgendeine Art und Weise zu optimieren – wie beispielsweise mehr Sport zu treiben, gesünder zu essen oder mehr Geld zur Seite zu legen. Aber warum eigentlich nicht mal den ArbeitskollegInnen „etwas Gutes tun“?

In meinem Arbeitsumfeld habe ich es selbst schon des Öfteren miterlebt, dass gerade in stressigen Zeiten, der Umgangston rauer wird. Da liegen die Nerven schon mal blank und jede/r geht den/der anderen auf den Senkel. Die Konsequenz daraus: Herumgezicke und schlechte Laune! Eine weitere Konsequenz daraus: Leistungsabfall und demotiviertes Arbeiten!

Freundlichkeit bzw. Nettigkeit ist ein oft unterschätztes Bindeglied im Arbeitsalltag, sozusagen der Lack, der zu einem sozialen Miteinander beiträgt. Gerade im Arbeitsumfeld, wo man sich seine KollegInnen nicht aussuchen kann, ist gegenseitige Rücksichtnahme das Um und Auf, denn damit lassen sich viel Unmut und Streit vermeiden. Wenn dies jede/r berücksichtigt und in gewissen Situationen auch mal „zurücksteckt“, so kann sich dies nur positiv auf das Arbeitsklima auswirken.

Ich glaube, die häufigste Situation, aus der ein regelrechter Streit resultieren kann, ist jene wenn es um die Raumtemperatur geht: Fenster auf, Fenster zu, Heizung an, Heizung aus. Es gibt recht erfrorene Menschen (wie mich), die es gerne wärmer haben und so auch besser arbeiten können und dann gibt es jene, die das genaue Gegenteil sind. Treffen diese beiden Extreme aufeinander, so können die Wogen schon mal hochgehen. Doch auch hier sollte ein Kompromiss gefunden werden: Entweder man einigt sich auf bestimmte Zeiten, in denen das Fenster geöffnet wird oder im schlimmsten Fall bittet man um Wechsel des Sitzplatzes.

Dabei ist es bereits wissenschaftlich bewiesen, dass eine gewisse Wertschätzungskultur die Arbeitszufriedenheit maßgeblich erhöht. Deshalb stelle ich die Frage: Wäre es nicht einen Versuch wert – im Sinne der guten Vorsätze für das neue Jahr – selbst damit zu starten, zu den KollegInnen und natürlich auch ChefInnen freundlicher zu sein? Und bitte nicht gleich denken, dass man selbst ja nur ein kleines Rädchen sei, welches nichts bewirken könne! Eine/r muss den Anfang machen, und am besten ist immer, wenn man bei sich selbst beginnt. Nach und nach überträgt sich diese Einstellung dann auf andere und am Schluss hilft dies dem gesamten Betriebsklima. Dieses Video zeigt wie es geht:

In diesem Sinne: Seid einfach mal nett zueinander und ihr werdet sehen, dass sich dieses positive Verhalten bezahlt macht! Auf ein tolles 2017 ❤

**Ani**

19 thoughts on “Wie wär’s mit ein bisschen mehr Freundlichkeit?

  1. Da gebe ich Dir ja so Recht! Ich habe großes Glück mit meinen Arbeitskollegen bzw. der einen und meiner Chefin – hihih wir sind nicht mehr! Aber ich kenne es auch anders und dann macht die Arbeit wirklich keinen Spaß mehr!

    Alles Liebe,
    Trixi

  2. Oh ja, Freundlichkeit ist so wichtig. Ich arbeite zwar noch nicht, aber auch jeder Schultag wird durch Freundlichkeit erleichtert. Ich habe mir dieses Jahr auch vorgenommen einfach noch mehr Lächeln zu schenken, dass kann wirklich den Tag verschönern:)
    Alles Liebe,
    xxMaj-Britt

    https://majstatement.com/

  3. Toller Beitrag und du hast ja so recht.
    Ein freundliches Lächeln wirkt oft entwaffnend.
    Ich halte es generell so, dass ich immer gut drauf sein möchte, weil ich einfach finde, dass meine Mitmenschen nichts dafür können, wenn ich es nicht bin. Funktioniert oft gut – manchmal weniger haha.

    Alles Liebe
    Lisa

  4. Ein wirklich toller Beitrag und du hast so Recht damit! Ich rege mich so oft darüber auf, dass manche Menschen einfach so unfreundlich sind und manmal würde ein bisschen Freundlichkeit so viel erleichtern auch demjenigen selbst, der so unfreundlich ist – ich denke mir dann immer es kommt alles so zurück, wie man es gibt!!! Deshalb bin ich, zumindest versuche es immer nett und freundlich!

    Liebste Grüße

    Nicky

    1. Da geb ich dir Recht liebe Nicky! Ich sag mir immer „Karma is a bitch“ – deshalb bin ich auch immer nett zu allen anderen 🙂 Alles Liebe!

    1. Hi Jecky! Vielen Dank 🙂 Ja, man muss doch positiv ins Jahr starten! Das war vor dem „Ulrich“ – ein ganz tolles Restaurant in Wien ❤ Hab übrigens auch einen Bericht darüber geschrieben – falls du Lust hast, schau einfach vorbei 😉 Alles Liebe Ani

  5. Das ist ein schöner Beitrag 🙂
    Bei dem Absatz mit Fenster auf, Fenster zu, musste ich ein wenig schmunzeln, bei uns gibt es eine Kanzlei, bei der das genau zutrifft – der einen ist immer viel zu kalt und der anderen immer recht warm..
    Ich hatte zum Glück noch nie wirklich eine gröbere Auseinandersetzung in der Arbeit. Ich bin auch niemand der gerne zum Streiten anfängt. Aber gereizt war wohl schon jeder mal..
    Liebe Grüße,
    Patricia

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