The Rise of the Girlboss! Krisen ganz easy meistern durch Resilienz

Kennt ihr diese Phasen im Arbeitsleben, an denen so gar nichts klappen will?  Neue Aufgaben, Tätigkeiten, Projekte etc. stehen an, ihr hängt euch so richtig rein, aber es will einfach nicht so funktionieren, wie ihr euch es vorstellt? Da braucht es dann eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen und auch Motivation, um aus dieser „Krise“ wieder herauszufinden. Dabei ist dies gar nicht so schwierig und erlernbar…

Meine letzten Beiträge in der Kategorie „Career“ hier am Blog sind rückblickend in eine eher negative/ernste Richtung gegangen, obwohl dies überhaupt nicht meine Absicht war. Ich finde, man muss auch ernste Themen ansprechen und diese thematisieren, sodass man selbst sensibilisiert wird und somit auch im Alltag Acht gibt und auf sich selbst und andere schaut. So habe ich euch einiges über die Selbstoptimierung, die sich auf einmal rasch rächen kann, berichtet, aber auch das Thema Burn Out angesprochen und versucht dies auf eine andere Art und Weise anschaulich zu machen.

Schwere Kost also. Deshalb war es mir wichtig, wieder ein bisschen mehr ins Positive zu gehen, um euch auch in gewisser Weise motivieren zu können. Beide Themen, also die fehlgeschlagene Selbstoptimierung, aber auch das Burn Out sind Krisen, die es zu bewältigen gilt, steckt man mal drinnen. Doch es muss nicht immer gleich eine wahrhaftig große Krise sein, es reichen auch schon mal schlechte Phasen im Job, die wir alle mal durchleben, wo uns einfach nichts gelingen will. Wenn das Schicksal uns wieder einmal alleine lässt, dann müssen wir uns selbst an der Nase nehmen, die Situation erkennen und die Selbstmotivation aufbringen uns aus dieser negativen Phase wieder herauszubringen.

Die Bedeutung von Resilienz!

 

Klingt ja wiederum recht einfach, wenn es hier so geschrieben steht, doch wir wissen alle, wie schwer es in gewissen Situationen ist, uns selbst zu motivieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir ja bereits die eine oder andere kleine oder vielleicht sogar auch schon große Krise in der Vergangenheit überwunden hatten. Aus diesen Erfahrungen haben wir einen Lerneffekt mitgenommen und stehen gewissen Situationen bereits anders gegenüber. Genau dies wird in der Fachsprache Resilienz genannt:

Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, Krisen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen.

oder:

Die Stärke, die es Menschen offensichtlich ermöglicht, Lebenskrisen ohne langfristige Beeinträchtigung zu meistern, wird Resilienz genannt.

Quelle: http://www.resilienz.at

Dank unserer persönlichen Resilienz, haben wir uns in schwierigen Situation nicht unterkriegen lassen und weitergemacht. Noch vor einigen Jahren, sprach man in diesem Kontext noch von „Gelassenheit“ oder „Abhärtung“ – ganz nach dem Spruch: „Aufstehen, Krone richten und weiter geht’s!“ Doch ganz so einfach ist es eben nicht, denn niemand ist gegen das Unglück immun. Jeder Mensch geht mit persönlichen Rückschlägen, Krisen etc. anders um und nimmt sich diese Umstände anders „zu Herzen“: Der/die Eine sieht den Verlust des Arbeitsplatzes als neue Chance das Leben neu zu gestalten, für den/die Andere/n bricht eine Welt zusammen und sieht sich am Existenzminimum.

Die Einstellung macht’s aus!

 

Unbestritten hat jeder Mensch seine Ups & Downs – jene Menschen mit einer ausgeprägten Resilienz schaffen es nur schneller aus den Downs wieder herauszukommen. Das hat nichts mit einer rosaroten Brille zu tun, mit der sie Dinge sehen, ganz im Gegenteil: resiliente Menschen akzeptieren die Situation, in der sie sich gerade befinden, beschönigen nichts, blicken aber optimistisch in ihre Zukunft. Folgende Einstellung macht sie aus:

  • … sie haben ihr Schicksal selbst in der Hand
  • … sie haben ein starkes Selbstwertgefühl
  • … sie haben ein klares Ziel vor Augen und verfolgen dies
  • … sie sehen Schwierigkeiten, Probleme etc. als Herausforderung
  • … sie sind in der Lage auch das Negative im Leben zu akzeptieren

Resilienz ist erlernbar!

 

Die American Psychological Association hat sogar eine Art Anleitung zur Stärkung der Resilienz verfasst und gibt Tipps, wie man positive Eigenschaften stärken kann. Folgende Ratschläge waren dabei:

**Make connections**

Dies bezieht sich auf die Beziehungspflege in Hinblick auf Familie und FreundInnen, auf die ein großes Augenmerk gelegt werden soll. Dazu gehört aber auch, die Hilfe von anderen zu akzeptieren und dafür dankbar zu sein.

**Avoid seeing crises as insurmountable problems**

Man kann jene Situationen leider nicht verhindern, wo wir unter großem Stress und Druck stehen. Wir können aber unsere Einstellung zu diesen ändern, in dem wir beispielsweise ein positives Bild zeichnen, sobald wir diese Phase überstanden haben.

**Accept that change is a part of living**

Es wird keine Phase in unserem Leben, wo keine Änderungen in jeglicher Hinsicht passieren. Anstatt uns darüber den Kopf zu zerbrechen und uns vielleicht sogar Sorgen zu machen, ist es besser diesen Umstand einfach zu akzeptieren und damit umzugehen.

**Move toward your goals**

Wichtig ist, sich realistische Ziele zu setzen bzw. sich auch Teilziele zu setzen, um so die kleinen Erfolge feiern zu können. Wir sollten uns somit jeden Tag fragen: „Was kann ich heute schaffen, damit ich näher an mein großes Ziel heran komme?“

**Take decisive actions**

Nämlich so ganz nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung! Wenn man unangenehme Situationen aktiv angeht, so löst sich das Problem meist schneller bzw. fühlt man sich eher in der Lage dies zu bewältigen, da man sich ja in einer aktiven Rolle befindet. Besser so, als den Kopf einzuziehen und abzuwarten bzw. zu hoffen, bis alles vorbei ist.

**Look for opportunities for self-discovery**

Dies ist der Teil, den ich bereits vorhin angesprochen haben, in dem es um den Lerneffekt geht. Es ist wichtig, Krisen als Chance anzusehen, um auch selbst daran wachsen zu können.

**Nurture a positive view of yourself**

Selbstvertrauen zu entwickeln ist im Kontext von Resilienz ein ganz essentieller Punkt. An sich selbst zu glauben bzw. an die eigenen Fähigkeiten, um so aus dieser Situation gestärkt hinausgehen zu können.

**Keep things in perspective**

Hier ist es wichtig, schwierige Situationen in einen größeren Kontext zu stellen und aus einer langfristigen Perspektive heraus zu sehen. Meistens sind Krisen ein Teil eines großen Ganzen, somit darf man sie nie aus diesem Kontext reißen und vereinzeln betrachten.

**Maintain a hopeful outlook**

„Immer positiv denken“ – ja, dies macht sich auch hier bezahlt, denn eine optimistische Sichtweise dirigiert einem aus der Krise heraus. Dabei gilt es sich immer vor Augen zu halten, was man sich wünscht bzw. was man erwartet, anstatt nur jene Dinge zu fokussieren, die einem Angst bereiten.

**Take care of yourself**

Der wichtigste Punkt kommt zum Schluss: Achtet dabei immer auf euch selbst und hört auf euren Körper. Schaut auch auf den richtigen Ausgleich und findet Aktivitäten die euch Spaß machen bzw. wo ihr relaxen könnt.

Aus welchen Situationen seid ihr denn schon einmal gestärkt herausgegangen und habt etwas für eure Zukunft mitnehmen können?

**Ani**

 

6 thoughts on “The Rise of the Girlboss! Krisen ganz easy meistern durch Resilienz

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