Happy Life! Mein Weg zum Glück durch positive Affirmationen

Hört man Einigen in unserer Gesellschaft zu, so wird uns oft das Bild vermittelt, dass alles schlecht ist: Gewalt, Kriege, Angriffe, Terror – es passiert so viel Elend, und unsere Welt geht ja förmlich den Bach runter. Täglich werden wir mit dieser Art von News konfrontiert. Die Menschen um uns herum jammern und zwar bereits über Kleinigkeiten. Kein Wunder, dass die Suche nach dem persönlichen Glück für jede/n einzelne/n von uns immer wichtiger wird!

Nicht nur, dass ich denke, dass man durch Jammern eine neue Art von Aufmerksamkeit – speziell im Berufsleben – erzeugt, die teilweise zu meinem Erstaunen positiv besetzt wird (mehr dazu hier), nein, es wird ja über alles und jede/n gejammert und geraunzt. Es kommt nicht von ungefähr, werden speziell die lieben WienerInnen als große „RaunzerInnen“ bezeichnet. Wenn man dies Tag für Tag wirklich ernst nehmen würde, so müsste man denken, dass unsere Gesellschaft den Bach runter geht und wir die Ärmsten der Armen wären.

Doch dies trifft ja bei weitem nicht zu! Wir haben so ein großes Glück in einem Staat wie Österreich zu leben, wo unsere Grundversorgung sicher gestellt ist. Wir haben ein tolles soziales System, welches nicht selbstverständlich ist, haben für mich das beste öffentliche Verkehrsnetz, welches es uns ermöglicht in ein paar Minuten an einem ganz anderen Ort in Wien zu sein und kaum Störungen aufweist. Wir haben tolle Grünanlagen, Orte, wo man sich einfach mal so in die Wiese oder ans Wasser setzen und chillen kann. Wir haben Festivals, die man teilweise sogar kostenlos besuchen kann, wie beispielsweise das Donauinselfest. Und, und, und!

Unser Gehirn – ein Muskel, der trainiert werden muss!

Trotzdem wird gejammert, weil es uns ja bekanntlich so schlecht geht. Und wisst ihr was? Auch unser Gehirn ist ein Muskel wie jeder andere – auch dieser gehört trainiert! „Füttern“ wir ihn die ganze Zeit über mit negativen Themen, so trainiert sich dies an: Ganz nach dem Motto „you are what you think“ geht diese negative Lebensweise automatisch in uns über. Wir finden uns dann in einer sogenannten Negativspirale wider. Eigentlich sollten wir ja einfach nur mal dankbar sein für das was wir haben und nicht immer nur dem hinterher rennen, was uns fehlt und was wir nicht haben. Dies gilt auch übrigens für das Arbeitsleben 😉

Doch wenn unser Gehirn ein Muskel ist, den es zu trainieren gilt, wie soll dies im Konkreten funktionieren? Ganz einfach! Mit sogenannten positiven Affirmationen, die man sich täglich eintrainiert. Da wir leider von früher Kindheit an darauf geprägt sind, welche Fehler wir machen und wir kaum hören, was wir denn gutes leisten, kann dies zu einer großen Challenge mutieren. Mir geht es ja genauso! Fragt man mich, welche 15 Dinge ich gut kann, dauert dies natürlich ein wenig, bis ich alle beisammen habe. Andererseits fallen mir sogleich 15 Dinge ein, die es noch zu verbessern gilt.

Die Trainingsanleitung: Let’s do it!

Auch ich habe mich bereits ertappt auf hohem Niveau über gewisse Dinge zu jammern, die so nicht sein müssen. Ich merke auch, dass mir dies sehr viel Energie kostet, die ich gerne für andere Themen verwenden möchte. Außerdem möchte ich mich in Zukunft mehr auf das Positive im Leben konzentrieren – das Leben kann so kurz sein, und deshalb gehört es in vollen Zügen ausgekostet! Erst letztens habe ich den Tipp bekommen, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu führen, also jedesmal am Ende des Tages kurz zu notieren, wofür man dankbar war. Dies hilft, die Umwelt wiederum mehr wahrzunehmen und sich auf die kleinen schönen Dinge zu konzentrieren, die bereits selbstverständlich erscheinen.

Ich finde das eine tolle Idee, die ich gleich heute versuche umzusetzen! Wem dies zu umständlich ist, der/die kann eben mit positiven Affirmationen arbeiten. Dies hat etwas mit autogenem Training zu tun und soll einerseits zu einem positiven Lebensgefühl verhelfen und andererseits auch Selbstvertrauen geben. Wie schon beschrieben fällt es uns ja bekanntlich nicht leicht, positiv über uns oder teilweise auch über unsere Umwelt zu reden und zu denken. Deshalb hab ich euch für den Start 10 Affirmationen zusammengefasst. Ihr könnt euch für euch passende raussuchen und diese verwenden oder auch eure eigenen nehmen. Ganz egal! Hauptsache positiv! 🙂

  1. Ich habe ein langes und gesundes Leben vor mir
  2. Ich setze meine Vorhaben konsequent in die Tat um
  3. Ich arbeite kontinuierlich an mir und meinen Zielen
  4. Ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin
  5. Ich lerne täglich neues und wachse über mich hinaus
  6. Ich nehme mir Zeit für mich selbst und vertraue auf meinen Körper
  7. Ich lebe mein Leben so, wie ich es für richtig halte
  8. Ich erlaube mir loszulassen
  9. Ich habe alles was ich brauche
  10. Ich bin glücklich

Viel Spaß beim Ausprobieren!

**Ani**

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