Roadtrip Sardinien: Ein Stückchen Karibik in Europa

Weiße Strände, sauberes klares Wasser, Temperaturen um die 40 Grad… Nein, ich spreche nicht von einem Urlaub in der Karibik. Die Rede ist hier von Sardinien, ein kleiner Teil Italiens, der von Wien aus fast gleich um die Ecke liegt. Was wir dort in 2 Wochen alles erlebt haben, gibts hier nachzulesen.

SAMSTAG, 8.7.2017: Sardinien, wir kommen!

2 Wochen Sardinien standen am Plan. 2 Wochen Sonne, Strand und Meer. 2 Wochen Urlaub und Nichtstun. Ich freute mich schon so sehr auf den Trip, den wir wie üblich im Vorhinein planten: Wie schon letztes Jahr in Apulien buchten wir Auto und Unterkünfte bereits im Vorhinein (Jänner/Februar) via Booking.com. Dies hatte damals so gut funktioniert, sodass wir nun wiederum diese Methode wählten. Gleich vorweg: es bestätigte sich wieder einmal, dass dies der bessere Weg war, da Wochen bevor wir flogen, sehr viele Hotels, Pensionen etc. bereits ausgebucht waren. Den Flug bekamen wir über Austrian Airlines, welcher sogar ein Direktflug war. Nachdem letztes Jahr mit dem Gabelflug über Rom das Chaos ausgebrochen war, wollte ich mir dies nicht mehr antun. Deshalb ging es Samstag Nachmittag direkt nach Cagliari / Sardinien – per Urlaubsflieger mit vielen kleinen Kindern an Bord. Aber ja, wenn man in der Hauptsaison reist, muss man dies eben in Kauf nehmen.

Der Flug verging wie im Flug 🙂 Schon nach 1 Stunde und 40 Minuten landeten wir gut in der Hauptstadt Sardiniens. Wir wurden mit viel Sonnenschein und Temperaturen um die 40 Grad im Schatten begrüßt. Auch unser Gepäck kam gut an und schon ging es weiter zum Zug, der uns ins Zentrum von Cagliari in nur 4 Minuten brachte. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir dann schon unsere Unterkunft für die nächsten 2 Tage: Das Art Guest House, welches mitten im Zentrum liegt. Wir wurden auch gleich sehr herzlich begrüßt und auch mein Koffer wurde die steilen und engen Stiegen hinauf ins Zimmer getragen. Obwohl wir mitten im Stadtzentrum waren, lag unser Zimmer hinterhofseitig, sodass die Nacht echt ruhig verlief. Auch das Zimmer war für italienische Verhältnisse sehr groß und auch sehr chic eingerichtet. Frühstück war hier keines dabei, was uns aber nicht störte, da das italienische Frühstück nicht gerade auf vegane Speisen ausgerichtet ist.

Nachdem wir uns kurz eingerichtet und frisch gemacht hatten, ging es auch schon los das Zentrum zu erkunden. Wir wollten es ein wenig ausnutzen, so lange noch alle Stores geöffnet hatten. Cagliari war ein super nettes Städtchen mit dem Charme des Südens. Viele Palmen sah man am Straßenrand, und die kleinen Gassen erinnerten ein wenig an ein Labyrinth. In 2 Gehminuten erreichten wir schon die ersten Restaurants und Bars, von denen es aber sehr sehr viele gab. So fiel uns die Entscheidung für eines schon recht schwer. Erschöpft aber satt fielen wir danach ins weiche Bett.

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Sonntag, 9.7.2017: Wo geht’s denn hier zum Strand?

Fit und ausgeschlafen packten wir uns zusammen und suchten zuerst nach einer Frühstücksgelegenheit. Zufälligerweise entdeckten wir ein kleines und unscheinbares Lokal, die ausgewiesen hatten, dass sie auch vegetarische und vegane Gerichte sowie Süßigkeiten anboten. Genau das Richtige für uns! Im Coccodi Il dolce e il Salato wurden wir fündig und schlugen auch gleich voll zu: Soja Matcha Latte, Avocado on Toast, Croissant, Schokokuchen uvm. Jetzt konnte es endlich zum Strand gehen! Darauf habe ich mich schon Wochen gefreut! Die Strände in Sardinien sind ja sehr bekannt, und ich vermisste bereits das Meer und die kühlen Fluten.

Bewaffnet mit unserer vollgepackten Strandtasche suchten wir einmal eine ganze Weile nach einer Möglichkeit ein Ticket für den Bus zu kaufen. Nachdem wir auch dieses Hindernis endlich bewältigten, ging es wieder in Richtung Bahnhof, wo eine große Busstation war. Jetzt musste noch der richtige Bus gefunden werden, der uns dann in 20 Minuten mit vielen anderen Sonnensüchtigen zum kilometerlangen Sandstrand beförderte. Da es mehrere Ausstiegsstellen gab, wählten wir auf gut Glück eine aus (jene, wo die meisten ausstiegen) und gingen Richtung Wasser. Wir hatten uns instinktiv die richtige Stelle ausgesucht, denn beim Strand angekommen erwartete uns ein super netter Beach Club, wo wir uns einen Schirm mit 2 Liegen buchten. Endlich konnte ich ins Wasser hüpfen!

Den Abend verbrachten wir dann wiederum gemütlich in der Stadt bei leckerem Essen und gutem Wein und erkundeten später noch die kleinen Gassen. Nur ein paar Gehminuten entfernt gab es ein bisschen höher gelegen eine Burg, zu der wir spazierten. Wir genossen den tollen Ausblick auf Cagliari bei Nacht, bevor es wieder zurück in unser Apartment ging.

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Montag, 10.7.2017: Wir brauchen ein Auto!

Nachdem wir uns nochmals bei Coccodi stärkten, ging es vollgepackt in Richtung Flughafen. Um auf Sardinien weiterzukommen und die Insel wirklich erkunden zu können, braucht man nämlich unbedingt ein Auto. Wir hatten dies ja bereits vor unserem Urlaub gebucht und konnten es somit problemlos bei der Autovermietung am Flughafen abholen. Anscheinend wurden wir sogar „upgegraded“, da wir ein leicht größeres Auto bekamen und auch noch ein Navi, welches wir so nicht reserviert und damit auch nicht bezahlt hatten. Ja, man muss auch mal Glück haben! Dies war auch gut so, denn wir waren oft ganz ohne Navi verloren: Wegweiser sind in Italien leider sehr rar.

Mit unserem Fiat 500L, welcher mich an eine Kreuzung zwischen dem kleinen Fiat 500 und einem Geländewagen erinnerte, ging es dann in Richtung Norden der Insel. Unsere nächste Station war die Region Cabras. Dieser Teil der Insel hatte mich wirklich sehr angesprochen, da noch kaum TouristInnen dorthin fanden. Somit war für Juli noch recht wenig los und wenn, dann saß man in mitten von ItalienerInnen. Auf dem Weg machten wir noch in einem größeren Supermarkt halt, um ein paar Lebensmittel und vor allem Wasser zu kaufen. Die Temperaturen schienen ins Unermessliche zu steigen. Dort angekommen, kauften wir zusätzlich noch ein kleines Strandzelt, welches vor allem mich vor der starken Sonne schützen sollte und eine kleine Kühltasche, sodass wir auch unser Wasser transportieren konnten.

Vorab suchten wir aber noch unsere kleine Unterkunft, die wir (dank unserem Navi) dann doch recht rasch fanden. Für die nächsten 2 Tage waren wir im Torremana B&B untergebracht, eine sehr nette Pension, die von einem süßen Pärchen betrieben wurde, die sich noch so richtig um ihre Gäste sorgten. Die Besitzerin sprach sogar sehr gut englisch und ihr Freund bereitete uns sogar unser Wunschfrühstück (natürlich vegan) zu. Sie besorgten uns sogar Sojamilch und stellten uns für den Strandtag ein kleines Care-Paket inklusive großer Kühltasche und selbst angebauten Obst zusammen. Wir waren sprachlos und fühlten uns super gut aufgehoben. Das Frühstück an sich war sehr üppig und mit viel Liebe hergerichtet. Genauso wie unser Zimmer und das ganze Haus an sich. Nicht zu vergessen, die kleine Hauskatze Rubia, die durch den Frühstücksbereich flitzte und die Gäste bei Laune hielt. Die Besitzerin gab uns auch zu Beginn eine Karte von der Region und erklärte uns die „Hotspots“ bzw. jene Strände, zu denen wir fahren sollten. Wir waren also gut gerüstet!

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Dienstag, 11.7.2017: Endlich! Die weißen Strände Sardiniens!

Nachdem wir am Tag davor bereits die Gegend ein wenig erkundeten und uns beispielsweise die Stadt Torre Grande angesehen hatten, ging es nach dem leckeren Frühstück zu den weißen Stränden Sardiniens. Mit Strand- und Kühltasche, sowie dem kleinen Strandzelt im Gepäck ging es zum Strand von Mari Ermi. Dort verbrachten wir dann den ganzen Tag, bevor es dann am späten Nachmittag noch nach Tharros ging, um dort die Gegend zu erkunden. In Tharros gab es mittelalterliche Ausgrabungen, die man sich ansehen konnte und natürlich auch den fantastischen Ausblick aufs Meer. Die Fotos könnt ihr auf meinem Instagram Account bewundern. Am Abend fuhren wir noch in die nahegelegene Stadt Oristano, wo wir noch gut Essen und ein bisschen Shoppen gingen:

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Mittwoch, 12.7.2017: Einmal Zimmer mit Meerblick bitte!

Nach dem super leckeren Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung ging es dann weiter nach Portoscuso, wo wir 1 Nacht verbringen durften. Auf diese Unterkunft war ich persönlich schon sehr gespannt, da sie Zimmer mit Meerblick versprachen. Ist es nicht ein Traum aufzuwachen, aus dem Fenster zu schauen und das Meer zu sehen? Und so war es auch! Wir kamen am Nachmittag in Portoscuso an, einem kleinen Hafenstädtchen im Westen Sardiniens. Fuhr man in die Stadt hinein, kamen einem gleich große Fabriken und ein riesiges Industriegelände entgegen. Doch ein Stückchen weiter, Richtung Meer, wurde es immer ruhiger und besinnlicher. Die Gegend wurde lieblicher und bekam immer mehr dieses tolle südländische Flair.

Angekommen im Bentu E Mari, war man etwas verwundert uns zu sehen. Wir mussten erst erklären, dass wir Gäste seien. Dann ließ man uns erst hinein und empfing uns aber doch noch herzlich. Dies war ein kurzer Schockmoment, da ich dachte, dass etwas mit unserer Buchung nicht geklappt hätte. Es war aber alles in Ordnung, wir waren nur ein wenig zu früh angekommen. Dies war ein süßes kleines Bed and Breakfast, wo nur wir zusammen mit einer holländischen Familie untergebracht waren. Auch hier war unser Zimmer sehr geräumig und der Meerblick ließ mich alles andere vergessen. TOP! Uns stand eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung und eine kleine gemeinsame Terrasse.

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Wir nutzten den wiederum sehr heißen Tag und spazierten zum nahegelegenen Strand. Dieser war in ca. 10 Gehminuten zu erreichen – perfekt! An so heißen Tagen ist das Meer unumgänglich! Somit verbrachten wir auch mehr Zeit darin als am Strand selbst. Das einzige was diesen Tag nicht überlebte, war mein kleines oranges Strandzelt. Es war zwar recht rasch aufgebaut und befestigt, doch das einpacken und zusammenlegen, sodass es wiederum in diese kleine Hülle passte, war jedesmal eine große Herausforderung. Nachdem es einfach nicht klappen wollte, wurde es neben dem Strand „beerdigt“. Ich kaufte mir dann im Supermarkt einen Sonnenschirm, inkl. Schnüre zum Befestigen, sodass dieser mir nicht davonfliegen konnte. TIPP: Kauft euch gleich einen kleinen Sonnenschirm mit diesen Schnüren dazu – spart Zeit und vor allem Nerven!

Am späten Nachmittag ging es dann noch ein wenig die kleine Stadt erkunden. Auch hier erwarteten uns kleine süsse Gassen, bunte Häuser und viele versteckte Orte, die es zu entdecken gab. Der Hafen war ein kleines Highlight mit vielen schönen Booten, aber auch die vielen Ruinen, die direkt am Weg lagen, waren toll zu bewundern. Uns hat dieser Ort echt überrascht, da wir zuerst dachten, dass diese Gegend nicht so schön werden würde. Deshalb buchten wir auch nur 1 Nacht – am liebsten hätten wir verlängert, so schön war es dann schlussendlich. Den Sonnenuntergang sahen wir uns natürlich auf unserer Terrasse bei einem Gläschen Sekt an. Ein bisschen Romantik muss ja auch sein 🙂

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Donnerstag, 13.7.2017: Ab nach Pula! Was, Kroatien? Nein, Italien!

Schade, dass wir Portoscuso verlassen mussten, doch wir freuten uns auch schon sehr auf eine neue Erfahrung: auf ging’s nach Pula! Zuerst dachte ich, ich hätte mich verhört, doch ja, es gibt auch ein Pula in Italien. Wir hatten hier wiederum ein Apartment, diesmal ohne Frühstück gebucht – bis Samstag. Bevor wir uns aber auf den Weg zur Ferienwohnung Desiree House machten, blieben wir noch spontan auf der Strecke stehen, da wir einen tollen Strand entdeckten, nämlich jenen in Chia. Man musste zwar ein Stückchen gehen, bis man diesen erreichte, doch dies war es allemal wert! Es war auch mein Lieblingsstrand: der weiße Sandstrand, das klare Wasser und im Meer noch ein paar Felsen… Ein Traum!

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Danach ging es weiter zur lieben Desiree, die uns schon von der Straße aus wirklich herzlich begrüßte. Desiree war Ende 20, Anfang 30 und eine richtig nette Gastgeberin. Sie zeigte uns das Apartment, welches aus einer Terrasse bestand, wo man auch gleichzeitig kochen konnte (also eine Küche im Freien), sowie aus dem Schlaf- und Badezimmer. Es war alles sehr geräumig und wirklich nett eingerichtet. Da leider keine Unterkunft bis dato eine Waschmaschine inkludiert hatte, fragten wir sie, wo wir denn unsere Kleidung waschen könnten, also ob es einen Waschsalon etc. gäbe. Daraufhin bot sie uns spontan an, unsere Kleidung für uns zu waschen. Gesagt, getan und etwa 2 Stunden später hatten wir sie auch schon frisch und sauber wieder. Super nett!

Auch die Stadt Pula war super süß! Es hingen überall bunte Fähnchen in den Straßen, diese waren sehr belebt, aber nicht zu überlaufen. Die Lokale sahen super nett aus und zufällig entdeckte ich auf Instagram, dass es in der Nähe ein Banksy Café gab. Da musste ich natürlich gleich hin! Nach dem Abendessen war ein Drink fällig und sie boten dort echt leckere Cocktails an. Auch ein Live Musiker war vor Ort, der Hits von Ed Sheeran perfekt interpretierte. Sobald es dunkel wurde, füllten sich die Straßen mit Leben: Sie sperrten sie für AutofahrerInnen und bauten kleine Tische auf, wo Selbstgebasteltes angeboten wurde (Schmuck, Kleidung, Accessoires etc.) Es war also ein sehr netter erster Abend hier in Pula!

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Freitag, 14.7.2017: Es ist so heiß! Ab ins Wasser!

Die Hitze hatte uns immer noch fest im Griff und die Temperaturen waren tagsüber immer um die 40 Grad, in der Nacht nie unter 25 Grad. Da hilft nur eines: Ab an den Strand und rein ins kühle Nass! So fuhren wir nach dem Frühstück direkt an den Strand und zwar ging es an diesem Tag zum Nora Beach und danach noch zum Spiaggia Su Guventeddu. Zwei super schöne und nicht zu überlaufene Strände. Das Wasser war wie immer ein Traum! Den letzten Abend hier in Pula verbrachten wir wieder in der Stadt mit leckerem Essen und super Drinks im Banksy Café. Und ja, ein bisschen geshopped habe ich natürlich auch 🙂

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Samstag, 15.7.2017 bis Samstag, 22.7.2017: Wir werden ja noch richtig sesshaft!

Da wir 2 Wochen lang nicht nur „on tour“ sein wollten, aber auch nicht nur an einem Fleck, entschieden wir uns, eine Woche lang die Gegend zu erkunden und die restliche Woche von einem Ort aus alles anzusehen. 2 Wochen lang nur herumzufahren wäre auch zu anstrengend gewesen und es sollte ja doch ein Urlaub sein, wo wir uns entspannen konnten. Deshalb hieß unser letzter Stop „Residenzia Le Due Palme“ in Villasimius. Wir hatten uns hier ein Apartment gemietet, welches in einer großen Anlage lag. Apartment neben Apartment sozusagen. Trotzdem hatten wir unsere Privatsphäre und es war auch nicht allzu laut – und das obwohl hier viele ItalienerInnen untergebracht waren 🙂

Von hier aus hatten wir in 5 Gehminuten 2 Supermärkte in Reichweite und auch das Zentrum erreichten wir in 10 Minuten. Dies war echt Gold wert, da auch hier abends die Straßen gesperrt wurden, sodass hier die Tische für den Verkauf aufgebaut werden konnten. Die Stadt Villasimius war schon etwas touristischer als unsere letzten Orte, dies merkte man, da abends die Straßen voller Menschen waren. Wir versorgten uns also mit allerhand Essen und Trinken – und so verbrachten wir auch viele Abend im Apartment und kochten uns die Leckereien selbst. Ich kaufte mir beispielsweise Venusmuscheln und frischen Fisch super billig ein. Außerdem musste ich Tomaten mit Mozzarella probieren und auch der frische Basilikum war bei jeder Speise dabei. Bis auf das viele Weißbrot, welches ja in Italien nicht wegzudenken ist, haben wir uns aber sehr gesund und leicht ernährt. Trotzdem durfte manchmal eine leckere Pizza nicht fehlen! Die beste unseres gesamten Urlaubs, haben wir übrigens hier gegessen (trotz der vielen schlechten Bewertungen).

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Die zweite Woche war zwar von dem Temperaturen her angenehmer (nur mehr bis 33 Grad), jedoch verbrachten wir doch den ganzen Tag am Strand. Die schönsten Strände in der Gegend waren Porto Giunco, Cala Sinzias und die Costa Rei. Die Strände der Costa Rei ziehen sich kilometerlang und so konnten wir auch immer zwischen den Strandabschnitten wechseln. Der gemütlichste Platz war aber im Beach Club „Maklas“, wo wir einmal den Geburtstag meines Freundes feierten und auch unseren letzten Strandtag am Freitag verbrachten. Dieser Club ist doch schon ein wenig hochpreisiger, somit perfekt für den letzten Tag. Ein Schirm plus zwei Liegen sowie Begrüßungsdrink mit Parkplatz kosteten €50,- für den Tag. Ich konnte diesen letzten Strandtag zwar aufgrund der schockierenden Nachricht vom Vortag über den Suizid von Linkin Park Frontman Chester Bennington nicht so genießen, wie ich es eigentlich vor hatte. Trotzdem war es ein toller Abschluss eines super 2wöchigen Urlaubs – bei dem wirklich alles klappte!Roadtrip Sardinien_Villasimius7Roadtrip Sardinien_Villasimius8Roadtrip Sardinien_Villasimius9Roadtrip Sardinien_Villasimius6Roadtrip Sardinien_Villasimius10Roadtrip Sardinien_Villasimius12

Sardinien ist wirklich eine super schöne Insel mit noch ruhigen Fleckchen, die echt beeindruckend sind. Natürlich gibt es auch Teile der Insel, die bereits zu überlaufen sind und damit auch recht hochpreisig. Doch im Süden des Landes, in der Gegend um Cagliari, sind die Preise noch schwer OK und man bekommt wirklich etwas geboten. Hier freuen sich die Leute noch auf den Besuch und man kommt sich nicht abgefertigt bzw. abgezockt vor. Außerdem ist der Direktflug der AUA super perfekt! Sie waren immer pünktlich und es gab keine Komplikationen. Dadurch, dass der Flug <2 Stunden beträgt, ist Sardinien auch perfekt für ein erholsames verlängertes Wochenende. Ich kann es wirklich empfehlen. Zum Abschluss des Beitrags, habe ich euch noch ein paar weitere schöne Bilder drangehängt – Viel Spaß ❤

**Ani**

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