Meine Home Office Hacks! So klappts mit dem Arbeiten von zu Hause aus

Für die einen ist Home Office die Lösung bzw. auch die Zukunft des neuen flexiblen Arbeitens. Die anderen verteufeln es, da man so den Kontakt und auch den Anschluss zu den KollegInne verliert. Eines ist sicher: Ohne klare Regeln kann auch das Arbeiten von zu Hause aus zur Qual werden und mehr Stress verursachen, als wenn man ins Office fährt.

Arbeiten von zu Hause aus – das klingt für manche sehr gemütlich, andere wiederum bevorzugen eher die klare und auch räumliche Trennung von Arbeit und Privatleben. Wichtig zu wissen ist, dass ein Home Office Arbeitsplatz nicht für alle Lebenslagen bzw. auch nicht für alle Jobs passend ist. So kann bei manchen Tätigkeiten Home Office noch mehr Stress verursachen, als diesen zu nehmen – so wie es ja eigentlich sein sollte! Manchmal wird das Arbeiten von zu Hause auch nur im Notfall eingesetzt, wenn man beispielsweise einen längeren Anfahrtsweg hat und dies durch diverse Wetterlagen erschwert wird. Permanent von zu Hause arbeiten, sehe ich auch als sehr schwierig an, da man doch schnell den Bezug zum Unternehmen und vor allem zu den KollegInnen verliert.

In vielen Unternehmen wurden bereits Regelungen für ein Home Office aufgestellt, die dann auch formal in Vereinbarungen mit den MitarbeiterInnen getroffen werden. Andere Unternehmen wiederum möchten diese Möglichkeit aber gar nicht anbieten, da dies auch immer einen gewissen Aufwand darstellt und weiters viele Fragen aufwirft: Wer stellt mir die notwendige Technik zur Verfügung? Wie sieht es mit der Versicherung aus, wenn ich von zu Hause aus arbeite? Gibt es Reaktionszeiten? Und noch viele Fragen mehr tun sich bei diesem Thema unweigerlich auf. Es gibt aber auch klare Regeln, die einem nicht das Unternehmen aufstellt, sondern, die man bei sich selbst einfordern sollte, um gut im Home Office arbeiten zu können.

Home Office – so klappt’s!

Ein paar solcher Regeln habe ich euch nun zusammengefasst:

#Spielregeln für die Trennung Beruf & Privat aufstellen

Nur weil man nun zu Hause ist und von dort aus arbeitet, heißt dies nicht, dass die Nachbarin kurzfristig auf einen Kaffee vorbeikommen, dass man ununterbrochen auf Haustiere, Kinder etc. aufpassen kann oder dass man andauernd private Anrufe annehmen kann. Diese falsche Auffassung von Home Office kann schnell zum Stressfaktor mutieren. Auch der Haushalt lässt sich nicht nebenbei easy erledigen. Es hilft, hier klare Regeln aufzustellen: Während ihr im Home Office seid, darf euch niemand mit privaten Angelegenheiten stören bzw. ausgenommen sind natürlich Notfälle. Weiters ist es auch von Vorteil, den Arbeitsplatz im Haus klar von den privaten Räumen zu trennen und so beispielsweise nicht im Wohnzimmer von der Couch aus zu arbeiten.

#Home Office-Tätigkeiten gezielt festlegen

Wie vorhin schon angesprochen, sind nicht alle Tätigkeiten fürs Home Office geeignet. Somit hilft es, sich einen Plan zu machen, an welchen Tagen man von zu Hause aus arbeitet und welche Tätigkeiten man hier erledigen kann. Es erfordert somit eine gute Vorausplanung und von euch selbst ein gewisses Organisationstalent, dies alles so zu planen und dann auch wirklich durchzuziehen. Weiters ist eine hohe Eigenmotivation gefragt: Benötigt man oft den/die Vorgesetzte/n, um Aufgaben erledigen zu können, so wird das autonome Arbeiten zu Hause nicht funktionieren bzw. wird es nicht produktiv sein. Deshalb ist es wichtig, sich selbst zu reflektieren und sich eventuell auch einzugestehen, dass man nicht für ein Home Office gemacht ist.

#Adäquates Equipment einfordern

Nachdem man nun festgelegt hat, welche Tätigkeiten im Home Office zu erledigen sind, geht es nun darum, mit dem richtigen Equipment von zu Hause aus zu arbeiten. Vorab gilt es natürlich zu klären, ob das Unternehmen dieses bzw. einen Teil davon stellt, oder man es sich selbst einrichten muss. In den häufigsten Fällen, wird hier die Firma ihren Teil dazu beitragen und somit auch adäquate Arbeitsmittel zur Verfügung stellen. Hängt sich aber der Laptop dauernd auf und macht der Drucker dauernd Probleme, so kann es schnell stressig werden, vor allem, wenn eine Deadline immer näher rückt.

#Pausen einhalten

So wie auch im Office, werden – speziell bei der Arbeit zu Hause – oft die Pausen vergessen. Wichtig ist jedenfalls: Pausen nicht für Hausarbeit oder Ähnliches nutzen, sondern wirklich um eine Arbeitspause einzulegen und den Kopf ein wenig frei zu bekommen. Dadurch, dass auch der Hin- und Rückweg vom und zum Office wegfällt, gelangt man nicht an die frische Luft. Deshalb ist es wichtig, einen kurzen Spaziergang einzulegen oder auch ein paar kurze Übungen im Freien zu machen, um so auch den Kreislauf wiederum in Schwung zu bekommen.

Was sind eure Erfahrungen mit Home Office? Habt ihr noch ein paar Hacks, um gut von zu Hause aus arbeiten zu können? Ich freu mich auf eure Kommentare 🙂

**Ani**

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