How to build your Brand! Meine Erkenntnisse aus dem Self Branding Workshop mit Ladyvenom #FCVie

Letzte Woche war es endlich wieder so weit: Das Fashion Camp in Wien öffnete seine Türen und lud zu interessanten Vorträgen und wirklich hilfreichen Workshops ein. Ich entschied mich für jenen, der das Thema Self Branding behandelte und ging mit einer Menge an Ideen wieder hinaus. Meine Erkenntnisse daraus möchte ich nun mit euch teilen…

Samstag, 7. Oktober 2017, 10 Uhr – das jährliche Fashion Camp für alle Blogger und die, die es noch werden wollen öffnete seine Türen, und ich treffe wieder einmal überpünktlich am Ort des Geschehens, also dieses Jahr im Wiener Le Meridien, ein. Ich freute mich schon sehr über die spannenden Vorträge, aber besonders auf den Workshop, den ich mir bereits bei der Anmeldung ausgesucht hatte. Die liebe Marion von Ladyvenom hostete den Workshop “How to build your Brand”, in dem wir lernen sollten, unsere eigene Marke zu entwickeln bzw. weiters zu vermarkten. Ich war super gespannt, was sie uns zu erzählen hatte, denn sie ist in der Online Welt bereits ein “alter Hase” und kennt sich hier sehr gut aus.

SELF BRANDING – HOW TO

Nach einer kurzen Selbstvorstellung von Marion ging es auch schon los: Sie zeigte uns anhand ihres Instagram Profils, mit dem sie damals übrigens gestartet hatte, wie sie sich zu dem entwickelt hatte, was sie heute ausmacht. Es war jedenfalls ein Prozess. Ihre alten Instagram Bilder erinnerten mich ein bisschen an meine Anfänge, wo Instagram noch ganz neu war: Einfach mal wahllos einen Instagram Filter über das Bild gelegt, den dicken schwarzen Rand noch dazugesagt und fertig war der Instagram Post. Marion war ehrlich mit uns: Natürlich war sie nicht stolz auf ihre ersten “Gehversuche” in der Online Welt, trotzdem haben sie ihr geholfen zu dem zu werden was sie jetzt ist bzw. was sie jetzt auch tut. Sie zeigte uns mehrere Bildmaterialien und erklärte dazu, dass es oft ein “Try and Error” war. Sie analysierte ihre Bilder bzw. den Traffic, die diese hervorriefen: Welche Inhalte riefen mehr als Likes hervor als andere? Was sind auch die Motive, die ihr Spaß machten und mit denen sie sich identifizieren konnte – was sie ausmachte? Eine Mischung aus all diesen Fragen, machte es aus zu wissen, in welche Richtung sie gehen wollte und welche “Nische” ihre ist.

Self Branding Workshop_2

Wer bin ich als Marke?

Sie und viele auch von uns, beginnen einfach mal zu überlegen, zu welchen Themen sie bloggen möchten, suchen sich einen Namen, dann noch ein nettes Logo dazu und los geht’s. Jedoch übersieht fast jede/r, dass es genauso wichtig ist, sich zu überlegen: Wer möchte ich eigentlich sein? Welche Marke möchte ich verkörpern? Wofür möchte ich stehen und mit welchen Themen sollen mich die Leute da draußen in Verbindung bringen? Es ist somit essentiell, sich eine Strategie zu überlegen und sich als Marke zu definieren. Dabei geht es um die Verschmelzung von KundInnenbedürfnis und der sogenannten Markenwahrheit (= Einlösen des Versprechens, um das KundInnenbedürfnis zu erfüllen).

Was ist mein Markenkern?

Um mich als Marke definieren zu können, muss ich bei meinem Inneren beginnen, also beim Markenkern. Hier gilt es folgende Fragestellungen zu überlegen:

  • Was ist der Sinn meiner Marke?
  • Warum gibt es mich überhaupt?
  • Was möchte ich damit erreichen?
  • Wer bin ich?

Dieser erste Part ist mitunter der schwierigste, denn man muss die Ideen, die im Kopf herumschwirren, einfangen, strukturieren und herunterbrechen. Nicht vergessen: Keep it simpel!

Was ist meine Zielgruppe und wo finde ich diese?

Habe ich nun definiert, was ich bin, wofür ich stehe und was ich damit erreichen möchte, dann muss ich mir im nächsten Schritt überlegen, wer und wo meine Zielgruppe ist. Bei der Definition der eigenen Zielgruppe ist eine kleine aber feine Übung sehr hilfreich: Persona heißt diese und ist Personen mit einer Marketing- oder Kommunikationsausbildung mit Sicherheit ein Begriff. Es geht darum den Begriff “Zielgruppe” etwas anschaulicher und individueller zu gestalten, also zu personifizieren. Am Ende der Überlegungen sollte man sich eine Person (männlich, weiblich) konstruiert haben, zu dieser folgende Rahmenbedingungen bekannt sind: Name, Alter, Ausbildung, Wohnort, Vorlieben, No Go’s, Hobbys, Interessen uvm. Marion rät, sich via Google irgendein Bild zu dieser fiktiven Person suchen und sich dieses zum Schreibtisch zu hängen. So hat man seine personifizierte Zielgruppe immer vor Augen und tut sich weiters auch bei der Themenfindung leichter: “Was würde Petra, 25 Jahre aus Wien gerne lesen? Was interessiert sie und mit welchen Themen würde sie gar nichts anfangen?”

Wenn ich nun ein möglichst detailliertes Bild habe, so muss ich mir in einem zweiten Schritt überlegen, wo ich Petra finden könnte? Ist sie eher auf Instagram als auf Facebook unterwegs? Twittert sie oder kann sie mit dem gar nichts anfangen? Wenn ich ein Bild zu ihren Interessen habe, so kann ich mir auch weiters überlegen, wo sich diese Interessen in Form von Gruppen etc. online bzw. offline bündeln. So kann ich beispielsweise meine Inhalte zielgerichtet an diese Personen richten.

Meine Learnings bzw. To Do’s:

  • Nische finden und definieren, da gegenwärtig sehr viel Content produziert wird
  • Persona(s) definieren
  • Zielgruppe screenen und finden
  • Marke in Inhalte übersetzen: Was kann ich meinen Followern zurückgeben?
  • Konzept “1.000 true followers” verinnerlichen (gegen den “Follower-Wahn”)
  • Brand Narrative erstellen: Wofür stehe ich? (1-2 Sätze) Was ist es wirklich was ich tue? (auf Metaebene definieren) Ableitung einer Markenessenz und -persönlichkeit: Empowering Travel Stories & Empowering – Brave – Sophisticated (Bsp.: Ladyvenom)
  • Farbwelt/Moodboard aufsetzen = hilfreich bei Instagram

Self Branding Workshop_1

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die liebe Marion! In diesen 2 Stunden habe ich sehr viel wertvollen Input erhalten, vieles, was mir an Themen/Wissen noch gefehlt hat. Es macht Spaß an sich selbst zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln – und manchmal fehlen einfach nur die richtigen Werkzeuge dafür 🙂

**Ani**

2 Comments

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modeliriumreply
October 15 at 07:10 PM

superinteressant- danke fürs Teilen 🙂
lg carina

Anireply
October 15 at 07:10 PM
– In reply to: modelirium

Sehr sehr gerne liebe Carina <3

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