Nein zur “Schwarzmalerei” die abfärbt! Deshalb meide ich diese Sorte von Menschen …

Nicht immer haben wir die Möglichkeit uns auszusuchen, mit welchen Menschen wir uns umgeben möchten. Speziell am Arbeitsplatz haben wir keinen Einfluss darauf, mit welcher Person wir im selben Zimmer sitzen oder mit wem wir ein Projekt stemmen müssen. Es gilt jedenfalls professionell zu sein, egal ob wir unsere KollegInnen mögen oder nicht. Doch nicht immer ist alles so festgefahren, denn meist besteht eine Abteilung aus mehreren Personen – aus jenen die wir gerne mögen und anderen, mit denen wir uns eher nur bedingt umgeben möchten. Generell gibt es jedoch 3 Sorten von Menschen, die man am Arbeitsplatz, aber auch privat meiden sollte, da sie uns in unserer Weiterentwicklung bremsen und mit ihrer “Schwarzmalerei” sogar zum Karrierekiller mutieren können …

 

Im Arbeitskontext geht es nicht immer um Freundschaft …

Es gibt kaum noch Tätigkeiten, die man alleine “im Kammerl”, also abgeschottet von der restlichen Menschheit erledigen kann. Sogar ProgrammiererInnen können sich heute nicht mehr hinter ihren PC’s im Keller verstecken. Viele unserer Jobs haben sich in den letzten Jahren stark verändert, nämlich dahingehend, dass wir alle bereits kleine oder große ProjektmanagerInnen sein müssen. In fast jedem Bereich, werden Themen in Teams abgehandelt, am besten interdisziplinär, weil man so einfach bessere Ergebnisse erzielt und die Aufgaben auch gut nach den jeweiligen Stärken und Schwächen aufteilen kann. Es gilt sich also zu arrangieren, denn bekanntlich können wir mit bestimmten Personen besser zusammenarbeiten, als mit anderen. Das ist menschlich und auch nicht in Frage zu stellen. Im Arbeitskontext ist eine Wahl dahingehend leider nicht immer möglich, somit müssen wir professionell agieren und die Dinge auf einer Sachebene abhandeln – ganz trocken gesagt. Es stimmt schon, dass man nicht mit allen KollegInnen befreundet sein muss, manchmal geht es auch einfach nicht, da man simpel gesprochen, zu unterschiedlich ist.

 

… Negativität ist ein schleichender Prozess!

Mit welchen Menschen wir uns umgeben, prägt auch immer unser Verhalten: Haben wir beispielsweise positive KollegInnen um uns herum, so fangen uns diese an schlechten Tagen leichter auf, und unser Bild der Arbeit wird auch eher ein positives sein, als wenn die Situation umgekehrt wäre. Bewusst oder unbewusst, aber mit der Zeit werden wir so wie jene Menschen, mit denen wir uns Tag für Tag umgeben. Dies ist ein schleichender Prozess und er fällt uns selbst nicht einmal auf. Ich selbst hatte vor Jahren so eine Situation: Mein Kollege war ganz klar mit sich selbst unzufrieden und dies strahlte auf seine private Beziehung, aber auch auf seine Arbeit aus. Im Grunde mochte ich ihn als Person und wir konnten auch gut miteinander arbeiten, da es trotzdem viele Situationen gab, wo er sein Wissen gut und produktiv einbringen konnte. Doch es gab auch immer wieder diese “Durchhänger”, wo er einfach nur grantig dasaß und mit allem unzufrieden war. Alle waren Schuld: der PC, der sich dauernd aufhängte, die Anruferin, die sich wieder einmal mit diesem und jenen nicht auskannte und auch die Chefin, die man nie erreichen konnte, wenn man sie brauchte. Diese Phasen waren sehr mühsam. Was probierte ich: ihn wiederum “aufzuheitern” und den Eindruck vermitteln, dass alles ja gar nicht so schlimm sei, wie er gerade dachte. Das Endergebnis war, dass es mir viel zu viel Kraft kostete, die ich wo anders mit Sicherheit besser einsetzen hätte können und dass seine Unzufriedenheit immer noch da war.

 

Nein zur “Schwarzmalerei”!

Dies war mir eine Lehre, da ich gemerkt hatte, dass alle meine Versuche kein bisschen fruchteten – kurzfristig vielleicht ja, aber langfristig hatte ich damit keine Chance. Die Konsequenz, die ich darauf zog war, dass ich mein Aufgabengebiet änderte (was damals auch schon höchste Zeit war) und ich mir ein neues Team suchte. Erst in dieser neuen und positiven Umgebung merkte ich das Ausmaß dieser damaligen Misere. Ich hielt die Situation mit dem Kollegen zwar für anstrengend, aber bald schon wurde sie zum Normalzustand und die Welt drehte sich nur mehr um diese Negativität. Das Schlimme war jedoch, dass es mir absolut nicht bewusst war, wie tief drinnen ich hier steckte und dass ein wenig von diesem “Schwarzmalen” bereits auf mich übergeschwappt war. Erst in meiner neuen Umgebung lernte ich wiederum kennen, wie anders eine Arbeitssituation aussehen kann – und: Es tat gut! Deshalb habe ich mir vorgenommen, hier künftig mehr darauf zu achten und mich ganz bewusst von ganz bestimmten Menschen zu distanzieren, die in mir dieses Gefühl der “Schwarzmalerei” hervorrufen:

 

Die ewig Skeptischen

Es gibt Personen, die meinen, weil es vor 10 Jahren schon nicht funktioniert hat, wird es heute natürlich auch nicht klappen. Eine Portion Skepsis finde ich im Allgemeinen gar nicht so schlecht, doch wenn diese in destruktiven Pessimismus ausartet, dann bremsen genau diese Leute jegliche Neuerungen, Ideen, Kreativität und Innovationen nur noch aus. Was bleibt zurück? Ein starkes negatives Gefühl des Stillstandes.

Die ewig Problembehafteten

Anders formuliert könnte man diese Gruppe von Personen auch “Daueropfer” nennen, denn alle Probleme scheinen so groß und unüberwindbar, dass es schlimmer nicht mehr sein könnte. Es gibt für alles einen scheinbar plausiblen Grund, warum die Kette an Problemen schier unendlich ist und warum nur sie alleine schon wieder so tief drinnen stecken. Bittet richtet sofort ein Spendenkonto für sie ein 🙂

Die ewig Besserwissenden

Von dieser Gruppe habe ich mich schon vor Jahren räumlich und emotional distanziert, denn ich als recht ungeduldiger Mensch, halte diese keine Sekunde lang mehr aus: KollegInnen, die in jeder Situation immer recht haben müssen! Auch wenn alle der einen Meinung sind, sie sind selbstverständlich anderer Meinung – scheinbar aus Prinzip! Man rennt hier nur geschlossene Türen ein …

 

Fällt euch vielleicht noch eine weitere Sorte von Menschen, die man meiden sollte, ein? Dann immer gerne raus damit!

**Ani**

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