The truth about .. Superfoods!

{Kooperation} Superfoods sind in aller Munde, nur kommt mir vor, kennt sich niemand so wirklich mit ihnen aus. Viele meinen, dass alles nur Humbug sei und irgendwelche Lebensmittel gepusht werden, sodass man sie teurer verkaufen kann. Andere aber glauben an die Wirkung der jeweiligen Superfoods. Doch welche Lebensmittel gehören nun dazu und haben sie wirklich die versprochene Wirkung? Ich hab da eine ganz klare Meinung …

 

Marketing Gag oder Wundermittel?

Wer beschäftigt sich denn nicht mit seiner Ernährung? Und ich glaube wirklich, dass diese ein richtiges Mysterium ist. Es soll Lebensmittel geben, die gut für die Verdauung, fürs Abnehmen, für die Gewichtszunahme und den Muskelaufbau sind. Dabei tickt aber jeder Mensch anders und was dem/der einen hilft, da merkt der/die andere wiederum gar nichts. Auch Unverträglichkeiten sind so ein Thema, wo jede/r mitredet, sich jedoch nur sehr wenige damit auskennen. Wie ich bereits am eigenen Leib erfahren durfte, haben Lebensmittel auf jeden Fall einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Dies ist nicht abzustreiten! Der letzte große Hype, den ich mit dem Ernährungsverhalten assoziiere, sind die sogenannten Superfoods. Auch ich habe mich damit auseinandergesetzt, wobei ich immer sehr kritisch werde, wenn gewisse Dinge so gehyped werden. Da schrillen gleich meine Alarmglocken und ich denke mir, dass hier nicht mehr als eine ausgeklügelte Marketing-Maschine dahintersteckt. Doch dieser Hype hält sich schon auffällig lange bzw. wurde er bis dato immer stark verzerrt. Wenn man sich nämlich eingehender mit dem Superfood beschäftigt, dann erkennt man, dass da viel mehr dahintersteckt und dass es sich eben nicht primär um überteuerte kleine Samen o.Ä. handelt. Kurz gesagt: Superfoods sind Lebensmittel, die mehr können als normale Lebensmittel. Wir essen sie wahrscheinlich alle tagtäglich, ohne es zu wissen – wir verspüren aber keine Wirkung, da die Dosis schlichtweg zu gering ist. Sie können teuer, aber auch oft kostenlos sein, manche schmecken köstlich, manche wiederum nicht.

 

Wann ist ein Superfood ein Superfood?

Wichtig zu wissen ist, dass Superfoods keine Wirkung haben, wenn sie in geringen Mengen mit anderen herkömmlichen Lebensmittel, wie beispielsweise Müsliriegel vermengt werden. Außer, dass der Preis für die Riegel in die Höhe steigt, weil “Superfoods” vermerkt wird, passiert weiters nichts. Ein Superfood wird erst zum Superfood, wenn es regelmäßig und in großen Mengen in den Speiseplan integriert wird. Ein echtes Superfood sollte dabei folgende Kriterien aufweisen:

 

  • Es liefert von einem bestimmten oder auch mehreren Nähr-, Vital- oder Wirkstoffen deutlich mehr als die üblichen Lebensmittel
  • Es ist möglichst naturbelassen und stammt aus Bio-Erzeugung bzw. aus Wildwuchs
  • Es muss keinesfalls lecker schmecken und problemlos zu snacken sein
  • Es muss aber auch keinesfalls teuer sein
  • Es ist ein ganzheitliches und vollwertiges Lebensmittel und keine Nahrungsergänzung

 

Superfoods beschränken sich also nicht auf die gekennzeichneten Packungen – das ist der große Irrtum! Dadurch, dass ich mich teilweise vegan ernähre, aber jedenfalls immer vegetarisch, nehme ich so eine größere Menge an Superfoods zu mir, auch ohne es bewusst zu tun. Irgendwas scheint es aber zu bewirken: Erst vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass ich im letzten Jahr überhaupt keinen einzigen Krankenstandstag in meiner Firma hatte. Dessen war ich mir gar nicht so bewusst, es ist mir erst aufgrund der Statistik aufgefallen. Ich habe darüber nachgedacht, was ich anders als früher gemacht hatte. Naja, bis auf die Ernährungsumstellung hat sich da nicht so viel verändert. Es war zwar nicht so, dass ich immer kerngesund war, doch es war nie so dramatisch, dass ich deswegen nicht arbeiten gehen konnte bzw. waren es auch immer Krankheiten, die über’s Wochenende dann wieder verschwunden waren. Ich persönlich denke schon, dass hier die Ernährung maßgeblich daran beteiligt war bzw. ist und dass jedes Lebensmittel in einer gewissen Dosis eine bestimmte Wirkung hat, sei es entzündungshemmend oder aktivierend. Speziell Superfoods haben diese “heilende” Wirkungen, sodass bei Krankheit der Verzehr in rauen Mengen sich nur positiv auswirken kann. Dabei ist die Mischung eine ganz wichtige, denn wenn man nur 1 oder 2 Superfoods zu sich nimmt, darf man sich kein Wunder erhoffen.

 

 

Die 15 wichtigsten Superfoods

Ich habe mich nun in den weiten des WWW schlau gemacht und die 15 wichtigsten Superfoods für euch zusammengefasst. Ihr werdet sehen, dass da auch für euch “ganz normale” Lebensmittel dabei sein werden, die ihr bereits kennt. Es muss eben nicht alles einen exotischen oder unaussprechlichen Namen haben, damit es gesund und wirksam ist 😉

 

1. Superfood = “Green Food” (grünes Blattgemüse, wie zB Löwenzahn, Brennnessel, Gerstengras, Spinat, Petersilie, Spirulina, Moringa uvm.)
2. Superfood = Kreuzblütler (zB Kohlgemüse, wie Brokkoli, Kohlsprossen, Rotkohl etc., aber auch Senf, Rucola, Rettich, Radieschen uvm.)
3. Superfood = rohes Sauerkraut
4. Superfood = Shiitake Pilze
5. Superfood = Mandeln
6. Superfood = Kürbiskerne
7. Superfood = Papaya
8. Superfood = Traubenkerne
9. Superfood = Beeren (zB Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Acai, Aronia, Goji etc.)
10. Superfood = Acerola & Camu-Camu (aber auch Hagebutte und Sanddorn)
11. Superfood = Granatapfel
12. Superfood = Ingwer
13. Superfood = Avocado
14. Superfood = Curcuma
15. Superfood = Oregano

 

Superfoods im Alltag?

Gut, jetzt wisst ihr welche Superfoods es gibt, doch wie lassen sich diese nun in den Alltag integrieren und eben genau in einer gewissen Menge, sodass sie auch ihre Wirkung zeigen können? Es erfordert natürlich eine gewisse Übung bzw. auch Kreativität, doch ein erster Schritt ist eben, dass man fast alle Superfoods besitzt, sodass man daraus tolle Speisen uns Snacks zaubern kann. So könnt ihr beispielsweise mit Ingwertee in den Tag starten und fügt noch eine Prise Curcuma dazu. Euer Müsli pimpt doch einfach mit genügend Beeren, wie Granatapfel, Johannisbeeren uvm., darüber hinaus gebt noch einen Löffel Baobab-Fruchtpulver dazu. Später gibts dann einen grünen Smoothie mit viel Blattgemüse und Acerola-Pulver. Mittags eignet sich ein vegetarisches/veganes Gericht mit Brokkoli, Kohlsprossen und Shiitake Pilzen, Reis mit einer Prise Curcuma sowie einem Salat, der beispielsweise mit Radieschen garniert werden kann. Dazu trinkt ihr dann 1-2 Gläser Granatapfelsaft. Abends gibts eine Portion Vollkornbrot mit Avocadomus und Oregano sowie rohem Sauerkraut, welches mit Hanföl verfeinert wird. Zum Snacken zwischendurch eignen sich auch Mandeln und natürlich Kürbiskerne. Wenn ihr euch fragt, wo ihr nun euer Superfood beziehen könnt, dann ist es leider nicht damit getan, einmal in den Supermarkt zu gehen und alles einzukaufen. Es wird eine Mischung aus mehreren Bezugsquellen sein. Am besten ist es, biologische Lebensmittel zu besorgen, also direkt in einem landwirtschaftlichen Betrieb oder auch in speziellen Bio-Supermärkten, die auf Regionalität achten. Für alle Pulver, Kapsel etc. kann ich euch die Shop-Apotheke empfehlen, da es hier auch öfters spezielle Angebote und Preisreduktionen gibt.

 

Probiert es einfach mal aus! Es muss sowieso jede/r von uns aus eigener Erfahrung erkennen, was gut tut, welche Lebensmittel sich auch gut in unseren Alltag integrieren lassen und welche eben leider gar nicht funktionieren.

**Ani**

 

<< in gesunder Kooperation mit Shop-Apotheke.com >>

2 Comments

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Sarareply
June 28 at 11:06 AM

Ein toller Beitrag meine Liebe!! Ich befasse mich auch sehr mit der Ernährung, aber bin ziemlich skeptisch wenn es um bestimmte Superfoods geht. Heute ist es mittlerweile so, dass man beim Wort “Superfood” automatisch an Chia Samen denkt, aber nicht an alltägliches Obst und Gemüse :D.
Und die Liste von Superfoods ist ganz toll! Wusste nicht, dass Papaya auch dazugehört :).
<3 Sara von The Cosmopolitas

Anireply
July 01 at 11:07 AM
– In reply to: Sara

Danke liebe Sara! Genauso ist es mir auch gegangen: Ich dachte, dass es sich hierbei nur um Samen und irgendwelche exotischen Früchte handelt.. Die Recherche hat mir da schon ein paar “aaah”-Momente beschert 🙂 Aber freut mich, dass auch für dich was Neues dabei war! Alles Liebe und hoffentlich bis bald mal wieder! Bussi Ani

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