… und du glaubst, dein Job ist anstrengend?

Jede/r hat Stress, jede/r ist mit vielen Herausforderungen im Berufsalltag konfrontiert. In unserem Hamsterrad, in welchen wir uns jeden Tag bewegen verlieren wir auch schon mal die Sicht nach außen und sehen oft nur unsere Rahmenbedingungen, die uns challengen. Dabei gibt es da draußen Jobs, die mit Sicherheit noch viel anstrengender sind als unserer …

 

… einfach mal drauf los raunzen!

Ganz besonders in Wien ist das “Sudern” ja eine Institution, gehört also zum Arbeitsalltag fix dazu. Jegliche Veränderungen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit negativ ausgelegt, denn “nur früher war es besser”. Am besten wäre es, alles so beizubelassen wie es gerade ist. Dies ist natürlich sehr überzeichnet und plakativ beschrieben, doch es gibt sie – diese Art von Menschen. Auch in meinem Umfeld habe ich schon des öfteren bemerkt, dass sich Leute über etwas beschweren, woran ich nie gedacht hätte, mich zu beschweren. Dies müssen nicht immer große und weitreichende Veränderungen sein, sondern betrifft meist Kleinigkeiten, die mir persönlich gar nicht aufgefallen bzw. relativ egal gewesen wären. Das “Raunzen” gehört eben zu unserer Gesellschaft. Oft wird damit so übertrieben, dass man schon gar nicht mehr differenzieren kann, ob diese Person wirklich so im Stress und unter Druck ist, oder sich diesen selbst durch ihre eigenen Worte auferlegt. Rede ich mir nämlich die ganze Zeit ein, wie schlimm es nicht gerade ist, dann beginne ich es selbst irgendwann zu glauben und fühle mich auch demnach schlecht.

 

Jobs, die mit Sicherheit anstrengender sind!

Ist man jedoch offen und blickt auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus, dann erkennt man rasch, dass es (leider) immer noch genügend Menschen gibt, denen es viel schlechter geht, als einem selbst. Damit meine ich nicht nur aus gesundheitlicher Sicht, sondern vielmehr, dass es in anderen Ländern Jobs gibt, die zwar dort “ganz normal” sind, doch objektiv betrachtet ziemlich hart, anstrengend oder sogar lebensbedrohlich sind. Ich habe nun wieder ein wenig im WWW recherchiert und zeige euch deshalb heute Jobs, die mit Sicherheit härter und somit auch anstrengender sind als eure eigenen:

 

Die Sherpas am Mount Everest

Ja, es gibt Personen, die an die Spitze möchten – wenn es die Spitze der Welt betrifft, also den Mount Everest, dann benötigen sie andere Menschen, die ihnen den Weg dort hin zeigen. Dies sind Sherpas, die regelmäßig ExtremsportlerInnen und TouristInnen auf ihren Weg begleiten und so ihren Lebensunterhalt verdienen. Sie kämpfen mit eisigen Temperaturen, dem Gewicht und schlechten Sichtverhältnissen – und ein sad fact: jede/r zehnte kehrt hier nicht lebend zurück.

 

Roadkill – BeseitigerInnen

Zart besaitet darf man bei diesem Job nicht sein. Es klingt zwar recht einfach, wenn es darum geht überfahrene Tiere von der Straße zu entfernen, doch ist dies nichts für schwache Mägen. In Australien und Amerika hat sich diese Berufsgruppe bereits etabliert und reinigt Straßen von allem – also wirklich allem.

 

AusternsammlerInnen in Irland

16 Stunden lang über 10kg schwere Taschen schleppen und dies bei Schlamm und Nässe? Das gibts in Irland! Die reife Auster muss nämlich bei Ebbe eingesammelt und dann noch von jeglichen Dreck befreit werden. Alles natürlich per Hand.

 

Felsenhonigsammler im Himalaya

Der Himalaya ist der größte Arbeitsplatz für eine rein männliche Berufsgruppe, die sich damit beschäftigt, den besten Honig zu finden. Sie wandern über viele Tage über steile Bergwände, nur um den besten Honig der Region zu finden und meist sind sie nur durch ein dünnes Seil gesichert.

 

So! Ist euch jetzt an diesem Montag noch immer zu Jammern zu Mute? 😉

**Ani**

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