“Jetzt entscheide dich doch mal!” So klappt’s mit beruflichen Entscheidungen

Es vergeht doch kein Tag, an dem wir uns nicht irgendwelchen Entscheidungen stellen müssen. Da gibt’s Personen, die tun sich recht einfach zu sagen ob sie nach links oder rechts gehen möchten, andere wiederum drücken sich davor und schließen sich am liebsten der Mehrheit an. Was privat noch keine hohen Wellen schlägt, kann im beruflichen Umfeld auf Dauer nicht gut gehen. Entscheidungen für sich und für andere zu treffen sind hier essentiell – mit diesen Tipps klappt’s jedenfalls leichter …

Eine Entscheidung zieht auch immer eine Konsequenz mit sich!

Warum fällt es manchen Menschen so schwer eine Entscheidung zu treffen? Da gehts dann teilweise nicht mal um schwerwiegende Dinge, wie beispieslweise soll ich meinen Job kündigen und mich für die Stelle A oder B entscheiden. Nein, da gehts dann sogar darum, was man heute essen soll oder ob man lieber das Fenster öffnen möchte oder nicht. Kann man sich bei diesen Themen noch der Mehrheit anschließen oder eben auf die Entscheidung einer anderen Person vertrauen, so gibt es Situationen, da muss man sich einfach entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Möchte ich nebenberuflich studieren und den ganzen Stress, der damit verbunden ist, auf mich nehmen? Ich habe 2 Joboptionen, soll ich A oder B wählen? Oder auch tagtäglich im Sinne des Prioritätensetzens: Gehe ich zuerst Projekt X oder Y an? Dass Entscheidungen nicht immer einfach zu treffen sind und man die daraus entstehenden Konsequenzen jedenfalls abwägen sollte, steht außer Frage. Aber sie sind wichtig, wichtig um selbstbestimmt durchs Leben gehen zu können! Nimmt uns jemand tagtäglich unsere Entscheidungen und somit unsere Wahl ab, so fehlt uns der Lerneffekt, dass die Wahl einer Richtung immer Konsequenzen hat und auch weiterführend der Umgang mit solchen. Außerdem laufen wir dann fremdbestimmt durch’s Leben und ehrlich gesagt: Wer möchte das schon?

 

Entscheidungen erfordern Mut!

Sich für die eine oder andere Sache zu entscheiden erfordert jedenfalls Mut, denn gibt man A den Vorzug, so hat man sich gleichzeitig auch gegen B entschieden. Dahinter könnten Personen stehen, die sich dann persönlich angegriffen fühlen, natürlich kann auch das vorkommen, trifft man Entscheidungen. Auch mit dieser Tatsache muss man umgehen lernen und ich kann euch sagen, es wird euch immer ein Stückchen leichter fallen, je älter ihr werdet. Mit den zunehmenden Erfahrungen wächst auch der Umgang mit Enscheidungen, meint, je mehr Entscheidungen ich in meinem Leben treffe, desto mehr “Routine” gewinne ich darin mich für oder gegen etwas zu entscheiden. Ich habe euch diesbezüglich ein paar Tipps im Umgang mit Entscheidungen zusammengefasst:

 

Schwarz oder Weiß? Setze auf Farbe!

Die meisten beruflichen Entscheidungen bedeuten nicht immer das eine oder das andere? Meist liegen dazwischen noch eine Menge Optionen, aus denen man wählen kann, bevor man sich sozusagen endgültig entscheiden muss. Hier ist es am besten, wenn man die gesamte Situation genau analysiert und auch hinterfragt, warum es genau diese scheinbar zwei Richtungen auszuwählen gibt. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass diese oft nicht in Stein gemeißelt sind bzw. nach kurzer Erläuterung es eben doch mehr Möglichkeiten als nur zwei auszwählen gibt.

 

Geht nicht gibt’s nicht!

Man findet ja oft viel zu schnell Gründe, warum dieses oder jenes ja gar nicht funktionieren kann. Es gibt Personen, die sind echte MeisterInnen darin! Eigentlich bewundernswert, würden sie genau diese Energie doch darauf verwenden nach Lösungen zu suchen. Trotzdem bin auch immer wieder verwundert, wie schnell es Personen schaffen, Gründe zu liefern, warum etwas schief gehen könnte bzw. warum dies dann schlussendlich auch nicht ihre Schuld ist. Wichtig ist, dass sollte man schon ein recht entscheidungsunfreudiger Typ sein, sich genau mit diesen Personen nicht zu umgeben. Sie rauben einem selbst das letzte bisschen Mut und Vertrauen in sich selbst, Entscheidungen zu treffen.

 

Die Ersten werden nicht die Letzten sein!

Oft geht es nicht nur darum generell Entscheidungen zu treffen, sondern diese auch rasch zu formulieren! Es ist natürlich wichtig, die ganzen Pro’s und Con’s abzuwägen, doch viele Menschen lassen sich damit genau viel zu viel Zeit. Meist kommt dann jemand, der entscheidungsfreudiger ist und uns die Entscheidung abnimmt, doch vielleicht nicht gerade zu unseren Gunsten. Es kommt natürlich immer auf die jeweilige Situation an und auch auf die Erfahrung, die man hier mitbringt, doch das Timing darf im Entscheidungsprozess nicht außer Acht gelassen werden.

 

Gehört ihr zu den entscheidungsfreudigen oder eher -unfreudigen Menschen? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

**Ani**

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