Wetten, dass du bis jetzt immer falsch ge-urlaubt hast?

Zwischen Urlaub machen und richtig Urlaub machen, sodass auch eine gewisse nachhaltige Erholung stattfindet, gibt’s einen großen Unterschied. Denn wer kennt es nicht, dass man am letzten Tag im Office noch Termine wahrnehmen muss bzw. die letzten Stunden vor dem Feierabend noch rasch zum Abarbeiten einiger Mails oder auch zur Übergabe nutzt. Völlig unter Stress hetzt man dann nach Hause oder direkt zum Flughafen. Einen angenehmen Urlaubsbeginn stellt man sich anders vor. Wie dieser gelingen kann, verrate ich euch heute …

 

Das Gesetzt des “Ich geh jetzt in den Urlaub”

Jedes Mal wenn ich einen längeren Urlaub plane, dann werden die Arbeitstage davor stressig. Das ist wie das Amen im Gebet. Manchmal kommt mir vor, dass manche Personen extra warten und dann noch ganz dringend etwas vor dem Urlaub erledigt werden muss. Naja, so ist es natürlich nicht, aber es fühlt sich öfter so an. Da hilft ein langes Vorausplanen auch nicht, denn sobald ich glaube, ich habe alles gut abgearbeitet oder an KollegInnen übergeben, kommt mindestens ein wichtiges Mail noch last minute rein. An dieser Situation wird man auch wahrscheinlich wenig ändern können, denn ich denke, so will es das Gesetz des “Ich geh jetzt in den Urlaub”. Woran sich aber etwas ändern lässt, ist die Erholung, die danach eintreten sollte. Verlasse ich mein Office völlig gestresst und abgehetzt, brauche ich danach mindestens 1 Woche bis ich mich entspannen kann und nicht mehr an To Do’s und Checklisten denke. Oft passiert es mir, dass ich kurz vor dem Urlaub oder auch während des Urlaubs krank werde. Dann spüre ich es gleich im Hals kratzen und kühle Schauer laufen mir über den Rücken. Auch das Krankwerden ist ein weiterer Stressfaktor, da man sich ja auf die Erholung gefreut hat, auf den Strand, die Wanderung oder den Städtetrip. Doch wie wirkt man dagegen? Wie kann man es schaffen, doch relativ entspannt in den Urlaub zu starten?

 

Schaffe dir Urlaubsinseln!

Schießt euch der Satz “Ich bin sowas von urlaubsreif” in den Kopf, dann ist es meist schon zu spät. Arbeiten wir lange und vor allem viel eine gewisse Zeit lang ohne Kurzpausen durch, dann ist der Erschöpfungszustand auf der Zielgerade vorprogrammiert. Es ist zwar oft schwierig und auch nimmt man es durchaus gar nicht wahr, dass nun eine Pause fällig wäre, doch sogenannte Kurzpausen oder Urlaubsinseln sind Gold wert! So schafft es der Körper, sich immer wieder kurz zu auszuruhen und der Druck, nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ruhen zu müssen, wird entschärft.

 

Ein Tapetenwechsel muss her!

Nein, 1 Woche auf Balkonien oder in der gewohnten Umgebung zu verbringen bringt keine oder nur kaum Erholung. Es ist wichtig, das gewohnte Umfeld zu verlassen, sodass auch dem Körper und dem Geist signalisiert wird, einen Gang runter und in den Erholungsmodus zu schalten. Auch verlängerte Wochenenden sollten wenn möglich nicht mit Hausarbeit verbracht werden. Unweigerlich tritt dann das Gefühl ein, die Freizeit nicht optimal genutzt zu haben und wie wir wissen, verliegt diese sowieso recht schnell. Deshalb raus aus der Stadt, auch wenn es nur ein paar Kilometer sind. Ihr werdet sehen: es wirkt Wunder!

 

Überlege dir gut, welche Art von Urlaub du brauchst!

Urlaub ist nicht gleich Urlaub! Ist es Zeit für Aktivurlaub oder möchtest du doch eher faul herumliegen und dir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen? Es ist wichtig, dass du diese Entscheidung aktiv triffst und sie dir im Vorfeld auch gut überlegst, denn welche Art von Urlaub man gerade benötigt kann sich auch ändern. Auf jeden Fall ist es eine sehr individuelle Entscheidung, denn es kommt auch immer auf den Typ Mensch an. Doch sollte man jedenfalls in sich hineinhören und demnach eine Wahl treffen.

 

Was sind eure Lifehacks zu diesem Thema? Wie schafft es ihr relativ stressfrei in den Urlaub zu starten? Ich freu mich auf eure Kommentare 🙂

**Ani**

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